Was hat denn eine Motivtorte mit Stressbewältigung zu tun?

Mein Hobby und ich!

Was hat denn eine Motivtorte mit Stressbewältigung zu tun?

Sich entspannen ist vielfältig und ein Hobby zu pflegen trägt einen Teil dazu bei. Ein Hobby ist eine andere Art von Entspannung, wir uns damit wunderbare Möglichkeiten zum Ausgleich im Alltag schaffen können.

Hier zum HÖREN:

 

In der Regel geht es darum das wir unseren Geist mit anderen Inputs versorgen, wir Dinge tun, die uns GUT TUN, die wir GERNE TUN.

Viele können mein Motivtorten-Hobby z. B. überhaupt nicht verstehen. Mir macht es totalen Spaß. Ich vergesse sozusagen Zeit und Raum.

Mit meinem Hobby habe ich viele Bereiche inklusive meiner Stressbewältigung, positiv beeinflussen können. Hört sich etwas ungewöhnlich an. In dem Artikel möchte ich versuchen, Dir dies zu erklären…

  1. Vorfreude eins der schönsten Gefühle.

Wenn ich eine Torte plane, entwickelt sich eine gigantische Vorfreude. Vorfreude ist ein unheimlicher Motor, der unsere Stimmungen stark anhebt. Ein kleiner Anti-Stresstipp mit enormer Wirkung. Fühlen wir uns wohl, werden wir die Dinge anders bewerten. Unsere Arbeitsaufgaben und Verhalten von Menschen, welche häufig Stressreaktionen auslösen, werden wesentlich anders/positiver empfunden. Vorfreude ist ein kleiner, effektiver Schlüssel.

  1. Kein Meister fällt vom Himmel.

Wenn wir neue Dinge tun, sind erste Schritte nötig. Und klar können wir NEUE Dinge meist NOCH nicht. Natürlich sahen meine ersten Torten nicht aus wie die Letzten. Jedes Mal wird es besser. Und ich bin noch lange nicht da, wo ich sein möchte, will oder könnte. Alles braucht seine Zeit.

Gerade in unserer heutigen Zeit neigen wir dazu, dass alles schnell und vor allem PERFEKT zu sein hat. Geduld ist wichtig, zum einen während des erstellen einer Torte, genauso unsere Geduld für die Dinge, die wir tun.

Meine Torten sind nicht PERFEKT. Brauchen sie auch nicht. Meine eigene Zufriedenheit ist wichtig.

Die steigere ich, in dem ich mich freimache vom Perfektionismusgedanken. Ehrgeiz und die Dinge gut zu machen, wie wir sie tun, sind völlig in Ordnung. Reiner Perfektionismus ist eine Stressfalle, erhöht den Stresspegel. Verhindert unsere Zufriedenheit.

In diesem Artikel gehe ich speziell auf Perfektionismus ein Perfektionismus auf der Spur

3. Am Anfang ist es manchmal schwer.

Die Spidermanfigur war meine erste selbst modellierte Figur. Proportionen viel zu groß.

OK eine zweite gemacht, genug Zeit vorher eingeplant! Gefällt nicht, noch mal, super, die ist es.

Und? Was passiert kurz vorher?  Auseinandergebrochen!!!!

Wir werden immer wieder Situationen begegnen, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir haben immer Möglichkeiten, sozusagen einen Plan B, wenn nicht cdefg…

Den Spiderman anders eingebaut! Im Nachhinein eine total geniale außergewöhnliche Idee. Fand ich viel besser, als das was ich mir überlegt hatte.

Wir sollten manchmal mehr wieder unsere Hände öffnen und vertrauen. Uns öffnen Altes zu verlassen. Uns öffnen genau aus diesem Moment was NEUES zu schaffen. Ansonsten verharren wir und kommen nicht weiter. Unnötig erhöht sich unser Stresslevel.

Irgendwann sind eventuell trotzdem Punkte da. Genau die lösen immer wieder Stress aus. Ich weiß, hier das geeignete Maß und den Zeitpunkt zu finden, ist immer wieder eine kleine Kunst im Leben. Unter anderem, weil uns eingetrichtert worden ist, aufgeben wäre eine Schwäche.

Und vielen passiert genau dadurch massiven Stress und kommen von ihrem Weg ab.

  • Aufgeben ist keine Schwäche. An etwas FESTZUHALTEN, was auf Dauer durch zu viel Energieaufwand unzufrieden und vielleicht dann sogar krank macht, bringt genauso wenig, wie zu schnell aufzugeben.

Deswegen versuche nicht aus einem Punkt, ein Komma zu machen! Hey, einiges ist bei mir in die Tonne gewandert.

Für die meisten Probleme haben wir Lösungen. Unter Stress jedoch eingeschränkt bzw. beeinflusst. In Ruhephasen passiert das oft von allein. Das kennen viele. Wir denken über ein Problem nach und finden keine Lösung. Beim Spaziergang oder Abends im Bett. Zack ist der entsprechende Gedanke zur Lösung da.

  • Flexibel sein. Flexibilität entwickelt und fördert die eigene Sicherheit. Eigene Sicherheit stärkt unser Selbstvertrauen.
4. Nein sagen und Entscheidungen treffen!
  • Könntest Du mir eine Torte machen und ich keine Zeit habe. Ein großes Problem für ganz viele Menschen, ist das eigene Grenzen setzen.
…Na sicher, ich mach, ich tue, ich bin da, immer und überall…

Unser Umfeld wird wenig davon haben, wenn wir über unsere Grenzen gehen und nicht auf uns selber achten. Wir total überlastet und gestresst oder am Ende ein Burnout/Depression usw. droht.

Uns soll, muss es gut gehen, damit tun wir unserem Umfeld den größten Gefallen. Das ist gesunder Egoismus, nicht der negative Egoismus, der auf den eigenen Vorteil bedacht oder unbewusste Mängel (Minderwertigkeitsgefühle, geringer Selbstwert) kompensiert.

Nicht Nein sagen ist gerade bei sehr vielen Frauen ein absolutes Stressproblem, meist bedingt durch unsere geschlechtsspezifischen Erziehungsprägungen, Rollenbildern usw.

Weitere entwickelte Gründe wie unbewusste Ängste, nicht erfüllte Bedürfnisse (z.B. Anerkennung, Angst vor dem Allein sein) kommen dazu und führen häufig ganz klar wieder unbewusst zu dem Eveybody`s Darling Verhalten.

Viel Stress entsteht genauso, weil wir uns manchmal vor Entscheidungen drücken (unbewusst). Die Gründe sind vielfältig, um andere nicht zu verletzten, uns selber zu schützen.

  • Für unsere eigene Klarheit im Leben sind Grenzen ziehen und Entscheidungen treffen, wesentliche Bausteine. Ein „Nein“ im Außen, ein „Ja“zu Dir selbst.
5. Mal gewinnen wir, mal verlieren wir. Und beides ist nicht schlimm!
  • Neues Rezept ausprobiert, mit außergewöhnlichen Geschmack, Rose und Lavendel. Naja, mir selber nicht geschmeckt und auf die Nase gefallen, den Gästen nämlich auch nicht!

Oft passiert uns schnell, dass wir aus einer eher negativen Erfahrungen auf NEUES unbewusst projizieren. Häufig viel verallgemeinern.

Gerade in unseren Beziehungen z. B. bei verletzten Erfahrungen wird neuen Partnern/Partnerin/Beziehungen altes übertragen oder verallgemeinert (alle Männer/Frauen sind so), die gar nicht stimmen bzw. der neue Partner überhaupt nicht macht. Stress der eigentlich keiner ist.

Häufig entsteht eine Starre bzw. das Herz verschließt sich, die uns von STÄRKENDEN, NEUEN, ERFÜLLENDEN Möglichkeiten abhält.

Das sind ebenfalls viele unbewusste Prozesse. Werden wir uns dessen aber bewusst, haben wir wieder den Schlüssel selber in der Hand.

  • Wir dürfen nicht liegen bleiben. Liegen zu bleiben, sich beschweren, Unzufriedenheiten entwickeln, alles beim ALTEN zu belassen und hoffen auf was Neues, erfüllendes, glücklicheres, wird nicht funktionieren. Wir kommen nicht drum herum, was zu TUN.
  • Der Geschmack im INNEREN zählt:

Vorurteile und unsere Bewertungen haben ihre Bedeutung, in dem sie uns helfen sollen, bestimmte Dinge einzuschätzen, uns somit Orientierung und Sicherheit geben. Wir brauchen diese elementare Stabilität.

Auch wenn wir eigentlich wissen, das nichts sicher ist. Jeden Moment kann etwas passieren und unser Leben zu Ende sein. Dieses Sicherheitsbedürfnis beeinflusst massiv unser Stresserleben. Entweder hält es uns ab oder führt zu dauerhaften ständigen Kampfüberlastungen.

  • Beurteil und verurteil Menschen nicht nach ihrem Äußeren. Das Äußere könnte unbedeutend und im Kern zutiefst eine Mega-Bombe sein.

Der Umgang mit so einigen Verhaltensweisen von Menschen raubt uns manchmal den letzten Nerv. Löst viel Stress in uns aus, meist emotionalen Stress. Allzuoft nicht immer Menschen im Außen, sondern Menschen die uns am Herzen liegen.

Wir können Menschen nicht ändern, jedoch können wir für uns selbst entscheiden, wie wir damit umgehen. Was manchmal bedeutet ENTSCHEIDUNGEN zu treffen, wenn sie uns nicht GUTTUN! Wenn dies nicht möglich ist, einschränken und emotionale Schutzschilder aufbauen.

Manche Dinge aber auch nicht immer zu ernst sehen.

Meine Frage für diese kleinen Alltagsstressauslöser: Schlimmer wäre, wenn….

Dadurch schaffen wir einen Break und kommen aus dem Engstirnigen wieder raus. Die Dinge mit Humor nehmen, so halten wir auch unsere nervige Tante Frieda aus.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rucksack, gefüllt mit positiven, wie negativen Erfahrungen. Verurteile deswegen nicht so schnell das Verhalten von Menschen. Wir wissen nie, wie viel SCHWERE Steine in dem Rucksack sind. Manches ist nicht duldbar, gar keine Frage, doch müssen WIR selbst einen Weg finden, damit umzugehen. Was natürlich auch heißt, ins offene Gespräch zu gehen. Bedingungslos und ohne Erwartungen.

Manchmal helfen Verständnis und Einfühlungsvermögen. Das soll negatives nicht abwerten oder schön reden und auch nicht heißen, das wir keine negativen Gefühle dabei entwickeln.

Diese Steine können aber seine unbewusste Verletztheit, Ängste, Zorn, Scham, Wut, Neid usw. im Verhalten dann leider Dir sich widerspiegeln. Kleine Dinge reichen um das auszulösen. Und eigentlich gar nichts mit Dir zu tun.

6. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Wunderbare Torten gesehen. Das kann ich nicht, würde ich gerne können.

Besuch auf einer Tortenmesse. UND?
Tatsächlich gibt es genauso eine Form.

  •    es sich einfach zu machen ist nicht schlimm.
  •    Vergleiche Dich nicht mit anderen. Mit vergleichen ziehen wir uns nur selber runter. Wir sind alle EINZIGARTIG und INDIVIDUELL.

7. Aus Fehlern lernen wir!

Viele Fehler habe ich und werde ich zukünftig, bei meinen Torten machen. Fehler zu machen gehört zum Leben dazu. Aus ihnen können wir immer wieder selber wachsen.

  • Fehler machen ist nicht schlimm. Fehler machen definiert uns nicht als Mensch.
  • Grübele nicht ständig über Deine Fehler, überlegen, ziehe Schlüsse usw. Manchmal finden wir trotzdem keine Antworten. Haben auf Dinge wenig bis gar keinen Einfluss.

Wenn ich jedes Mal grübeln würde, warum mein Kuchenboden nicht hochgeht, würde ich zu nichts anderes kommen. Flexibel reagieren und einfach das BESTE aus den gegebenen Situationen machen.

Das entspannt und schafft einen Nährboden für Sicherheit und Vertrauen. Aus Sicherheit und Vertrauen entwickelt sich Gelassenheit.

8. Eine Motiv-Torte braucht eine stabile Grundlage.

Wir Menschen brauchen ein stabiles Fundament. Ein Fundament aus tiefen Wurzeln.

  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl sind zentrale Wurzeln im Leben. Dieses Fundament ist und beeinflusst, unser Stresserleben, unsere Stressbewertungen, unsere Stressreaktionen.
  • Gute Gedanken, gute Beziehungen und positive Gefühle vertiefen diese Wurzeln.

Das waren meine hauptsächlichen wichtigen Aspekte. Bestimmt fallen mir noch weitere ein…

Keine Angst… Du musst jetzt nicht zur Stressbewältigung Motivtorten backen.

Ich hoffe, meine Impulse bringen Dir für Deinen Stressumgang was. Natürlich nicht von heute auf morgen, nach und nach, immer Schritt für Schritt…

Zu GUTER LETZT:

Entspannt und Stressfreier in unserer schnelllebigen Zeit, ist MÖGLICH!

Damit Deine Energie nicht im hektischen Weltkarussell erstickt, sind Ruhe und Stille unverzichtbar geworden, alleine durch unseren gestiegenen vielen Reizüberflutungen.

Hier meine kleine geführte Meditation Stille. Eine geführte Meditation zum AUFTANKEN, wo Du meine Art und Stimme kennenlernen kannst:

 

Hier bekommst Du nach dem Eintragen in meinen Entspannungsübungen-Newsletter, meine längeren und tieferen Auszeitmöglichkeiten:

Gratis-Entspannung

Viele liebe Grüße

Deine Bärbel