Das MEGA-RIESENGROSSE Wort unserer Zeit…

Hallo, schön das Du da bist.

Hui, ein Wort in aller Munde. Nicht mehr wegzudenken. Genau darüber soll es heute hier gehen. Ne, der doofe Stress, nein, den wollen wir alle nicht, wollen ihn so schnell wie möglich bekämpfen. Ich habe hier vor einiger Zeit eher in Kurzform 7 Impulse zur Stressbewältigung gegeben und wurde gebeten, diese noch einmal etwas ausführlicher zu beschreiben.

Hier kannst Du entspannt lauschen…

Stress ein Wort mit starker Wirkung!

Dieses auseinandersetzen mit Stress, was er ist, wie er entsteht usw. sind erste Schritte, um einen anderen Umgang mit ihm hinzubekommen. Ich möchte Dir näherbringen, warum Entspannung so unheimlich wichtig geworden ist. Dazu habe ich heute für Dich 7 Impulse, die ich Dir mitgeben möchte, die Deinen Stresspegel entweder erhöhen oder beeinflussen können. So, dass Du für Dich dort hinschauen kannst oder etwas verändern kannst und womit Du Dein Stresserleben beeinflusst.

Stress im Alltag kennst Du bestimmt auch. Stress ist in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit ein Dauerbegleiter geworden. So vielfältig und individuell jeder Mensch Stress wahrnimmt und verarbeitet, ist heutzutage aber bekannt, dass chronischer negativer Stress uns krankmacht.

Wenn Du nicht unbedingt betroffen wärst, würdest Du das hier nicht lesen.

Aber was ist Stress!

Stress ist eine Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung. Vor über Jahrhunderten von Jahren war dies ein lebensnotwendiger Mechanismus von Menschen. Deinem Körper werden zusätzliche Energien bereitgestellt, um etwas zu bewältigen. Unter anderem wird die Atmung beschleunigt, der Blutdruck steigt, Muskeln spannen an. Nach der Bewältigung kam der Körper zur Ruhe und erholte sich, sodass die Funktionen sich wieder regulieren (z. B. Atmung, Blutdruck usw.).

Kurzzeitiger Stress ist kein Problem für Körper und Geist, sondern stellt dem Körper für eine Aufgabe zusätzliche wichtige Energien bereit.

Zum Glück müssen wir heutzutage nicht mehr gegen wilde Tiere oder Angreifer kämpfen. In unserer Zeit kämpfen wir z. B. gegen Zeitdruck, Lärm, Leistungsdruck oder dem Löwen (Chef) im Büro. Im Körper laufen aber die gleichen Stressreaktionen ab und wenn die Beanspruchung dauerhaft übermäßig ist, bleibt der Körper in ständiger Alarmbereitschaft und Anspannung. Und das führt dann längerfristig zu den gesundheitlichen, krankmachenden Folgen für Körper und Geist. Ein gewisses Maß an Spannung brauchen wir, jedoch sollte er sich in Grenzen halten.

Der Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung, das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen ist wichtig!

Leider können wir bestimmte Bereiche nicht verändern, aber wir können etwas tun, damit Alltagsbelastungen und Stress nicht dauerhafte körperliche Gesundheitsfolgen mit sich bringen. Leicht verlieren wir im Alltagstrubel die notwendigen kleinen Auszeiten der Erholung und Entspannung, die unser Wohlbefinden stärken, damit wir ein entspanntes harmonisches Leben genießen können. So kann leicht ein Ungleichgewicht zwischen den Polen der Anspannung und Entspannung entstehen und letztlich Auslöser negativer gesundheitlicher Folgen mit sich bringen.

Von der Hektik zur Ruhe kommen!

Ruhe und Entspannung schaffen die Balance herzustellen und führen zu mehr Ausgeglichenheit, mit sich und seiner Umwelt. Mit Entspannungsmethoden können wir uns eine Auszeit nehmen, unser körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden stärken.

Ich lade Dich genau deshalb hier in meinem Podcast regelmäßig ein, bewusste und „aktive“ Entspannung auszuprobieren, für diese notwendig benötigten Auszeiten. Du von mir Impulse bekommst, sodass Dir einiges einfach wieder bewusster wird, denn unter Stress verengt sich unsere Blickwinkel und wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Mit den Übungen kannst Du Körper, Geist und Seele Erholung geben, Kraftquellen finden, um Alltagsbelastungen und Stress besser zu bewältigen. Du stärkst Deine eigenen Ressourcen / Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung. Das heißt, DU stärkst Deine eigene Lebensqualität und Deine Gesundheit.

Du leistest so einen eigenen Beitrag für Deine Selbstfürsorge. Das stärkt Dich wiederum in Deiner Verantwortung und Selbstwirksamkeit. Alles kleine und erste Schritte um Dich von dem sehr stark Stress auslösenden „Außen“ wieder freier machen.


Nun, zu meinen 7 Impulsen:

1. Schließe, mit dem was war Frieden. Lass los von der Vergangenheit. Vergangenheit ist vorbei. Lass die Vergangenheit nicht Deine Gegenwart bestimmen. Du entziehst Dir Energie, die Dir im Jetzt fehlt. Zuviel in und aus der Vergangenheit leben, verstärkt negatives Denken, Grübeleien usw. und beraubt den Blick in die Zukunft. Loslassen schafft Platz für Neues. Außerdem verhindert es „PRÄSENT“ im „HIER“, zu sein. Wir sind häufig so verstrickt in der Vergangenheit oder manchmal auch schon mit unseren Gedanken „zu viel“ in der Zukunft. Aber häufig nicht wirklich „PRÄSENT“ im Moment.


2. Vergleiche Dich nicht mit anderen. Milch und Brot sind auch nicht das Gleiche. Wir sind individuell und einzigartig. Du bist, wer Du bist und das ist gut so.

Es wird immer jemand geben, der schöner, besser, schneller, kreativer ist.

Doch macht uns das zu einem schlechteren Menschen? Wir sind alle einzigartig und individuell, schon alleine deswegen geht es gar nicht. Wäre so, als wenn wir Brot mit Milch vergleichen.

Gerade in unserer Zeit neigen wir Menschen unheimlich dazu uns, zu vergleichen. Mit Vergleichen schaffen wir es aber in rasanter Geschwindigkeit uns selbst nur unzufrieden und unglücklich, zu machen. Meist schaffen wir damit nur ein hervorrufen von schlechten Gefühlen wie Minderwertigkeit und Neid. Wenn wir auf die anderen schauen:

ob sie klüger, dünner, besser, schneller, mehr Geld/Besitz.

Bringt uns das weiter? Eher wohl nicht. Das Einzige, wenn wir die Gefühle wahrnehmen und erkennen, dass wir unzufrieden sind und Grundbedürfnisse nicht gestillt werden. Konzentriere auf Dich selber und überlege: Welchen ersten Schritt kann ich nun tun? Ansonsten sind Vergleiche völlige Glücksverhinderer und erhöhen unnütz den Stresspegel…


3. Verbiege Dich nicht für andere. Dein Umfeld hat mehr davon, wenn es Dir gut geht. Höre auf so zu sein, wie andere Dich gerne hätten.Was andere über Dich denken, ist relativ egal, was Du über Dich selber denkst, ist wichtig. Ich weiß selbst, dass es nicht leicht ist und manchmal es uns nun mal nicht egal ist.

Doch was ich über mich selbst denke, ist der wichtigste Gedanke für unser eigenes Empfinden. Ein kleiner freimachender Gedanke und hilft mehr ein NEIN im Außen hinzubekommen und das bekannte JA zu Dir selbst ist. Wer das nicht akzeptieren kann, ist nicht Dein Problem. Du darfst es sagen! (Stecken häufig unbewusste Glaubenssätze hinter).

Und es ist so, das die, die das stört, zählen nicht und die zählen, stört es nicht. Ansonsten sind es Abhängigkeiten verstrickt aus Bedingungen und Erwartungen. „Wie Du mir, so ich Dir“, führt längerfristig immer nur zu einem Mangelgefühl.

Du bist für Dich selber verantwortlich und es bringt einfach nichts, wenn Du über Deine Grenzen gehst. Leben am Limit macht auf Dauer krank.


4. Der Zugang zu Deinen Gefühlen! Der Kontakt zu Dir selbst und Deiner Gefühlswelt ist wichtig. Stelle regelmäßig eine eigene Verbindung zu Dir her. Für unsere Gefühle sind wir selber zuständig, werden vielleicht ausgelöst, entstehen aber in uns. Es geht nicht darum sie wegzumachen und zu verdrängen, sondern mit ihnen umzugehen.

Weil sie in Wechselwirkung mit unserem Körper und Gedanken stehen, haben wir einen Einfluss auf sie! Wir können sie selber mit unseren Gedanken und unseren eigenen Worten, Formulierungen, Sprachgebrauch und unserem Körper (Bewegungen) beeinflussen. Alles steht in Wechselwirkung.

Rufe Dich täglich selber an! Wie geht es mir? Wie und was fühle ich jetzt gerade in diesem Moment?


5. Deine Gedanken sind maßgeblich am Stresserleben beteiligt. Im Wechselspiel mit Deinen Gefühlen. Mit ihnen umzugehen ist erlernbar. Wie ein Blumenbeet kannst Du Dich mit dem Unkraut beschäftigen oder schöne Blumen säen und Dich über Deinen prächtigen Garten erfreuen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Richte Deinen Fokus auf das Gute.

Das Unkraut wird nämlich schnell zur Kraft saugenden Energie, meist gepaart mit daraus entwickelnden Ängsten. Leicht entstehen Sorgen/Grübeleien, alles wird von einem negativen Nebel überdeckt. Dass einzige positive an Sorgen ist, das sie in fast 98 % Prozent gar nicht eintreten. Das „Worst-Case Szenario“ findet häufig nur in unserem Kopf statt! So tragen Nachrichten usw. leider einen enormen Teil dazu bei.

Mit der bewussten Entscheidung und Wahl entscheidest DU, welches Unkraut in Deinem Gedankenblumenbeet reinlässt. Damit meine ich natürlich nicht, das Fernsehen/Nachrichten, Medien per se schlecht sind, jedoch haben sie einen enormen Beeinflussungscharakter und fördern manchmal Sorgen /Grübeleien, Ängste usw.


6. Werde Dir Deinen Bedürfnissen und Werten bewusst. Deine Bedürfnisse und Werte (nicht die der anderen oder was andere meinen, was gut für Dich ist). Für die Erfüllung sind wir selbst zuständig. Wir Menschen haben Grundbedürfnisse, in denen wir ziemlich gleich sind. Hunger, Durst kennt jeder, jedoch kommt Anerkennung, Gruppenzugehörigkeit, Nähe usw. dazu. Bedürfnisse können unterschiedlich ausgeprägt sein, doch für uns Menschen und unser Wohlbefinden unheimlich wichtig.

An dieser Stelle ist es genauso wichtig Deine Frustrationstoleranz zu stärken.Wenn Du z. B. ein Bedürfnis nach einer Partnerschaft hast, aber Single bist, können wir, Dir keinen herzaubern. Das Erkennen dieses Bedürfnisses kann Dir zur Motivation dienen, jedoch kann es Dich weiter runter ziehen. An dieser Stelle ist es wichtig, dass der Druck raus genommen wird, um wieder besser ins Gleichgewicht zu kommen. Das heißt, ein Ausgleich muss an andere Stelle her z. B. mit anderen freundschaftlichen Beziehungen, die zwar nicht Dein Bedürfnis nach Partnerschaft erfüllen, jedoch Dein inneren Stresskampf verändern und Dich nicht weiter runter zieht, sodass Du in eine Abwärtsspirale kommst. Und trotzdem, dass Leben als erfüllend erlebst.

Wie oft berichten Menschen, als sie nicht mehr gesucht haben, sozusagen das Thema „abgeschlossen“ haben, dann beim Einkaufen, den Partner des Lebens kennengelernt haben. Oder Paare mit langem unerfüllten Kinderwunsch, dann doch schwanger wurden, nachdem dieses innerliche Kampfstreben losgelassen wurde.

Werte sind sozusagen ein absolut tiefes Fundament in uns selbst. Ein Kompass, der uns die Richtung zeigt, wo wir aus tiefer Überzeugung Dinge tun, wie wir unserer Leben empfinden, weil sie extrem wichtig für uns selbst sind und sich einfach richtig stimmig anfühlen.

Werte werden häufig unbewusst, aus unseren Prägungen übernommen. Das ist auch überhaupt nicht tragisch, jedoch überprüfe, wenn Du unzufrieden bist, ob es wirklich Deine sind. Gestalte Dir Dein Leben, von dem Du keinen Urlaub brauchst, sondern ein Urlaub ein i-Tüpfelchen ist.


7. Stress ist nicht nur böse. Die Balance zwischen den Polen von Stress (Anspannungen) und Entspannung sind wichtig. Schaffe Dir immer wieder einen Ausgleich. Tu Dinge, die Dir guttun und wo Du richtig Spaß hast. Damit erhöhst Du Dein eigenes Empfinden. Bist Du ausgeglichener, wirst Du z. B. Arbeitsstress ganz anders erleben und bewerten.

Ein wichtiger Faktor bzw. Stressor in unserer heutigen Zeit sind unsere ständigen, berieselnden Reizüberflutungen.

Sind mehr als unser System verarbeiten kann, z. B. ständigem Lärm/Leuchtreklamen ausgesetzt. Unsere Sinne werden überreizt. Sorge regelmäßig für Ruhe. Schon alleine wegen dieser Reizüberflutung sind Ruhe und Stille heutzutage unverzichtbar geworden. In Zukunft wird es für uns Menschen weniger ein Problem sein, jedoch heute noch nicht. Sorge deswegen immer wieder für dieses Gleichgewicht.

Ich hoffe natürlich, dass Du hiermit für Dich etwas anfangen kannst und es Dich bei Deiner Stressbewältigung unterstützt.

Verabschieden möchte ich Dich heute mit den Worten:

Stille ist Deine Heimat zu Dir selbst. Komm in die Stille, damit Deine Energie nicht im hektischen Weltkarussell erstickt. Versinke in Deine eigene Tiefe. In dieser Tiefe findest Du alle Antworten, wirst Deine Mitte und Deinen Weg finden, für Dich und Deine Erfüllung…

Deine Bärbel Gebhardt

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