Dankbarkeit ein Wort mit starker Wirkung. Ein kleiner Schlüssel, den wir zur Verfügung haben.

Dankbarkeit aus dem tiefen Herzen empfunden, fördert unser Verbundenheitsgefühl.

Seitdem ich bewusst mehr Dankbarkeit in mein Leben kultiviert habe, hat sich enorm meine Stressempfindung verändert.

Warum?
Dankbarkeit hält uns im gegenwärtigen Moment, führt zu mehr positiven Gefühlen und hell somit automatisch die Stimmung auf.

Dankbarkeit schafft ein Nährboden für Zufriedenheit. Zufriedenheit, ein Zustand in dem ich egal, was ich tue, wie ich handel, was für ein Ergebnis dabei entsteht, es sich für mich stimmig und richtig anfühlt.

Alles ist in Wechselwirkung und eins bedingt häufig das andere. Zufriedenheit und dankbar sein, lässt ein tiefes Gefühl der Freude entstehen. Wenn wir dankbar und zufrieden sind, Freude empfinden, schaffen wir den Zugang zum ERFÜLLTSEIN.

Wir hetzten und hetzten, haben unsere Aufgaben, rennen durch unser Leben. Sind unzufrieden, machen andere dafür verantwortlich und merken, durch unsere automatisierten Prozesse häufig nicht, wie wir diesen kleinen Schlüssel von Lebenselixier in uns selbst haben, bzw. in uns hervorrufen können.

Wir alle besitzen eine unheimliche Flut an materiellen und immateriellen Gütern, mit und über die wir zufrieden oder Freude empfinden könnten.
Über die wir dankbar sein könnten, weil sie uns z.B. andere Möglichkeiten abnehmen. Sie uns in der Hektik des Alltages allemal untergehen. Wie ein zarter Windhauch verfliegt dieses Gefühl der Dankbarkeit recht schnell, wenn wir es nicht immer wieder uns bewusst machen, es sozusagen trainieren.

Sie uns als selbstverständlich, als nichts Besonderes mehr vorkommen oder wir achtlos mit ihnen umgehen und häufig nicht mehr schätzen, was wir haben. Jeder kennt dieses Gefühl, wenn z. B. ein wichtiges Haushaltsgerät kaputt geht.
Denk mal an die kaputte Waschmaschine, was sie uns doch an Zeitmöglichkeiten und Arbeitsabnahme bedeutet. Klar heutzutage gehen wir los, besorgen uns eine Neue.

Aber alleine diese kleine Erfindung hat uns im Alltag doch wesentliche neue Möglichkeiten geschaffen. Wie schnell beschweren wir uns, weil der Bus/Bahn verspätet ist, statt für diese Fortbewegungsmöglichkeiten dankbar zu sein. Es hätte auch niemand auf diese geniale Idee/Erfindung kommen können oder bedenke in manchen Ländern gibt es nicht so ein gut ausgeklügeltes Verkehrsnetzwerk.

Meist wird uns es erst bewusst, wenn eine bestimmte Situation/Dinge oder Menschen nicht mehr da ist.

Die schmerzlichste Erfahrung ist, wenn Menschen uns verlassen müssen. Wie häufig entstehen Gefühle von, hätte ich doch diesem Menschen nur mehr Wertschätzung, mehr Zeit mit diesem Menschen verbracht, ihm/ihr viel zu wenig meine Liebe gezeigt oder gesagt.

Wenn, wir Dinge/Menschen oder Situationen für selbstverständlich halten, nicht achtsam und bewusst sie/es wertschätzen, was wir alles haben oder besitzen, schüren wir unsere eigene Unzufriedenheit und verbauen uns selbst den Zugang zum erfüllt sein.
Erfüllt sein ist ein Element für unsere Glücksempfindungen.

Deswegen dürfen wir wieder achtsam werden und unseren Dankbarkeitsmuskel trainieren. Dafür benötigt es kein stundenlanges Training.

Der Klassiker ist ein Dankbarkeitsbuch. Einfach 3-4-5-? Dinge täglich aufschreiben für die Du dankbar bist.

Um im Alltag achtsamer ein Gespür für mehr gedankliche Dankbarkeit zu bekommen, pack Dir eine Handvoll weiße Bohnen in die Hosentasche. Jedes Mal wandert eine in die andere Hosentasche, wenn Du für Dinge/Menschen/Situationen dankbar bist.

Ein schöner Anblick, ein Duft, ein Lächeln, ein Mensch, Gesundheit, Körper, denk mal an deine Organe, was sie jeden Tag für dich leisten, ein Gefühl, eine Berührung egal, in welcher Form (ich liebe und bin dankbar für Menschen die mit ihrer Stimme mich berühren können, oder alleine Musikstücke). Die Liste würde ellenlang weitergehen.

Ich wünsche Dir eine wundervolle erforschende Zeit beim „ENTDECKEN“ Deiner Dankbarkeit.

Deine Bärbel Gebhardt

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