Die Antworten sind schon längst da…

Hallo, schön das Du da bist!

Unsere Gedanken und Formulierungsmuster laufen häufig automatisiert ab. Gerade unter Stress werden viele Möglichkeiten eingekesselt. Probleme werden aufgebauscht und lässt in Gedankenspiralen verfallen. Die Antworten, die immer in uns auch sind, kommen schwieriger zum Vorschein. Alles steht in Wechselwirkung, also werden wir uns demnach auch so fühlen.
Stille, in sich gehen sind wunderbare Möglichkeiten, diesen Zugang zu unterstützen. Jedoch geht es auch noch etwas anders. Manchmal hilft es mir, meine Aussagen in eine Frage umzuformulieren. Dabei entstehen im Gehirn neue Impulse und öffnet wieder den Blick.
Weg vom Problem hinzu lösungsorientierten Möglichkeiten.
Beispiel:
Der Tag wird schwer.
Was braucht es, damit der Tag sich leicht anfühlt?
Was erlaube ich mir, damit es leicht und frei wird?
Wenn wir unserem lieben Denker ein paar neue Fragen stellen, wird er nach weiteren Möglichkeiten suchen. Wir bleiben nicht in dieser Schwere der Formulierung stecken, wie in dem Beispiel.

 

Was braucht es…
– längerfristig
– mittelfristig
– kurzfristig – HEUTE: Welchen ersten Schritt kann ich heute dafür tun?
Warum es?
Ich habe festgestellt das es in der Formulierung, manchmal einen kleinen emotionalen Freiraum schafft, die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten. Wir werden im Laufe unsere Sozialisation geprägt, beeinflusst usw. daraus entwickeln wir die Sicht auf die Welt bzw. unsere Realität. In manchen Situationen so feststecken und damit habe ich mir sehr geholfen, genau dies zu hinterfragen, um zu meinen eigenen Antworten und inneren Dingen/Antworten/Weisheiten zu gelangen (z. B. Glücklichsein braucht dies, Werbungsbeeinflussung, Werte/Muster/Glaubenssätze).
Ich finde an den ein oder anderen Stellen hilft dies noch mal aus einer anderen Perspektive, Dinge zu sehen. Etwas mehr aus der Bewertung raus zukommen.
Etwas mehr aus der Bewertung raus zukommen. Manchmal nehme ich bewusst die Ich-Formulierung. Das darf (und sollte) jeder für sich selber entdecken. Einfach spielerisch und ausprobieren.
Beispiele:
Der Tag wird stressig (Annahme, ist so und es gibt keine andere Möglichkeit; verengt).
Was erlaube ich mir nicht zu tun? (Heute/kurzfristig, Monate/mittelfristig, Jahr/e/längerfristig).
Was braucht es, damit ich Grenzen ziehen kann?
Was braucht es, mir zu erlauben ein Nein zu sagen?
Was braucht es, damit ich am Ende des Tages sagen kann, der Tag war schön?
Ich habe so viel Stress.
Was brauche ich, damit die vielen Aufgaben, mit mehr Leichtigkeit geschehen?
Was darf sich jetzt verändern?
Was erlaube ich mir GUTES (heute!)?
Was brauche ich, damit mein Energielevel wieder aufgefüllt wird?
Schreibe am besten Deine Antworten auf. Auf jede Antwort, die Dir erscheint, kannst Du Dich wieder weiter fragen. So kreierst Du Dir viele neue Möglichkeiten. Danach öffnet und geht es weiter mit der Phase:
Welche nächsten Schritte sind notwendig?
Wie konkret sehen diese aus?
Letzte Phase, die Umsetzung, die kann Dir keiner abnehmen und auch keine Frage, Deine Antworten helfen Dir dabei.
Das darfst Du mit Freude und Leichtigkeit selber tun…
Wie gesagt, ich habe damit so manchen Scheuklappenblick unglaublich wieder öffnen können. Es entspannt in manchen Dingen sehr viel und unterstützt ebenfalls unsere Stressbewältigung. Probiere es aus.
Vielleicht fallen Dir zu den folgenden Aussagen, ein paar Fragen ein?
Ich kann schwer abschalten.
Mein Leben ist schwer.
Ich bin im Hamsterrad gefangen.
Ich bin unglücklich.
Ich würde mich sehr freuen, Deine Fragen zu lesen und wenn Du mir über Deine Erfahrungen berichtest.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

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