„Ein sanftes Lächeln wird zur inneren sprudelnden Quelle. Jede Zelle fängt an zu schwingen und trägt es weiter.“

„Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, lebt aber fröhlicher.“  Charlie Rivel
Optimismus eine Fähigkeit, die nicht beschützt, doch einiges leichter macht. Jeder Mensch ist individuell, viele Faktoren spielen eine Rolle, weswegen manche eher pessimistisch veranlagt sind. Sich selber zu öffnen und eine optimistische Grundhaltung zu fördern, kann jeder und egal in welchem Alter. Wie bei so vielen Dingen ist der eigene Wille, Geduld und Übung wichtig. Wenn wir 30 Jahre uns mit der rechten Hand die Zähne putzen, können wir nicht von heute auf morgen mit links völlig automatisiert die Zähne putzen!
Körper, Geist und Seele sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.

„Was du denkst, bist Du.
Was du bist, strahlst du aus.
Was du ausstrahlst, ziehst du an.“
Buddha

Resiliente Menschen besitzen Optimismus, sie sind zuversichtlicher. Überstandene Krisen werden anders bewertet und schenken mehr Vertrauen und Sicherheit auch andere Krisen zu meistern. Deswegen schafft Optimismus einen Nährboden, aus dem Mut wächst. Durch das Vertrauen und die Sicherheit haben optimistische Menschen ein anderes Durchhaltevermögen.
Stellt sich die Frage, was macht Optimismus aus? Was haben optimistische Menschen?
  • positive Weltansicht
  • offen für Veränderungen – neue Situationen und neue Gelegenheiten= unerwartete Chancen
  • Enttäuschungen als Erfahrungen
  • positives Selbstkonzept/Selbstbild
  • sich seiner sehr individuellen Stärken bewusst werden, welches wiederum durch die Erfahrung und das Meistern sich positiv auf das Selbstbild auswirkt.
  • grundsätzliches Selbstvertrauen/Selbstwertgefühl, welches unabhängig von den äußeren Begebenheiten und Einflüssen besteht.
  • stärkere Überzeugung, die zur Kraftaktivierung führt. Wer überzeugt davon ist, dass er es schaffen kann, wird für den ersten Schritt schneller bereit sein und für die nächsten Schritte immer mehr Mut, Kraft und Ausdauer erhalten, auch für evtl. schwierige Abschnitte.
Optimismus Training klingt vielleicht etwas aufgesetzt, kann aber richtig viel Spaß machen! Durch die verschiedenen Übungen erfährt jeder sehr viel über sich selbst und verändert gleichzeitig den Blick.
„Ein sanftes Lächeln wird zur inneren sprudelnden Quelle. Jede Zelle fängt an zu schwingen und trägt es weiter.“ Bärbel Gebhardt
Über die positiven Auswirkungen generell über das Lachen hatte ich schon öfter beschrieben. Für heute habe ich für Dich und Dein Wohlbefinden eine kleine andere aber durchaus wirksame Übung mitgebracht. Vielleicht wirst Du denken, genau das wird meine Stressprobleme lösen. Das löst doch keine Probleme. Doch bedenke, Gedanken, Gefühle und Körper stehen im Wechselspiel.
Unterschätze diese Übung nicht. Probiere sie aus! Urteile nicht zu schnell, gebe nicht zu schnell auf. Manche Dinge benötigen Zeit und Wiederholung. Immer wieder zu und in unterschiedlichen Situationen. Ich mache sie oft beim Autofahren und merke sehr schnell, wie friedvoll ich gegenüber anderen Menschen werde. Wie heißt es so schön, Frieden beginnt in uns selbst. Du kannst damit Deine eigene innere Einstellung verändern, wirst nach und nach ruhiger und so manchen Situationen wesentlich gelassener und optimistischer begegnen können. Und das wiederum wird Dein Stresserleben auch verändern bzw. positiv beeinflussen.
Die Übung zum „ Leichten Lächeln“
Setze Dich bequem und locker hin. Füße haben guten Bodenkontakt, die Arme locker auf den Oberschenkeln abgelegen. Wenn Du magst, schließe die Augen, komm einen Moment in Ruhe an. Nimm Deinen Körper wahr, gehe nach und nach Deinen Körper durch und entspanne diese Partien. Entspanne Deinen Schultern und Nackenbereich, Bauch, Rücken, Gesäß, Beine, Füße, zum Ende entspanne Dein Gesicht Stirn, Augen, Mund, Wangen, Kiefer (hier sitzen viele Verspannungen bzw. unter Stress wird der Kiefer sehr viel aufgepresst). Nimm ein paar bewusste Atemzüge. Du kannst auch jede Partie kurz bewusst etwas anspannen und dann locker lassen.
Lächle, ein zartes, leichtes Lächeln!
Kein angestrengtes Grinsen, hier geht es um ein sachtes, feines, Lächeln. Bei diesem sanften Lächeln sind die Mundwinkel leicht nach oben gewandt und der Rest vom Gesicht ist entspannt!
Du solltest einen entspannten und gelassenen Gesichtsausdruck einnehmen. Das leichte Lächeln dient Dir, kein anderer braucht und soll das erkennen. So eine kleine Übung soll was bewirken? Bedenke, das Dein Körper in Wechselspiel mit Deinen Gedanken und Gefühlen ist. Diese Übung kannst Du immer und überall durchführen, probiere sie aus und schaue was nach einer gewissen Zeit verändert. Ich persönlich finde sie eine sehr kleine aber recht starke Übung. Jeder fühlt anders, für mich entsteht dabei ein tiefes, ruhiges und friedvolles Gefühl mit mir, allem, allen.
„In jedem Augenblick, da wo Du sitzt, stehst, machst und tust, kannst Du sanftes Lächeln üben.“ Etwas auf den Atem konzentrieren, 2-3 bewusst ein uns ausatmen und sanft für Dich selber lächeln. Sozusagen Dein eigenes inneres Lächeln.
Mehr bedarf es nicht.
Leichtes Lächeln direkt nach dem Erwachen und der Tag wird anders verlaufen. Dein Start in den Tag wird sich verändern.
Ich weiß selbst, wie schnell so manches untergeht. Hier hat es sich als sehr hilfreich bewiesen, sich kleine Erinnerungen selber zu machen. Im Auto, am Badezimmerspiegel, im Büro usw. Daheim nach dem Aufwachen direkt auf dem Nachtschränkchen oder oben an der Wand. Ein Bild, ein Zettel mit dem Wort „Lächeln“, ein Zweig, ein Stein oder irgendein Zeichen, sodass Du es beim Öffnen Deiner Augen oder in Sichtweite sehen kannst.
Das nächste Mal, wenn Du sehr gereizt bist, probiere diese Übung aus. Atme 3-mal ein und aus atmen, halte Dein sanftes Lächeln während dieser 3 Atemzüge und schaue was passiert. Körperlich führt diese Übung zur Ausschüttung von verschiedenen Hormonen unter anderem das Serotonin (Wohlfühlhormon).
Ich wünsche Dir beim Ausprobieren und „Üben“ viel Freude.
Probiere sie auch in der Natur aus. Schaue Dir mit dieser Grundhaltung die Dinge an. Blätter, Wasserbewegungen, vielleicht ein Wolkenspiel. Intensivieren geht immer. Dazu kannst Du Dir Deine Mitte vor Dir vorstellen oder die typische Gebetshaltung, die meist mit gefalteten Händen vor dem Herzbereich dargestellt wird. In echt oder allein in Deiner Vorstellung. Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen und die Wirkung verstärkt sich enorm!
Friedensgefühle und Einssein pur. Meine Gedanken werden so rasant gestoppt.
Wenn Du fragen hast, kannst Du mir gerne eine E-Mail schicken. Oder über meine Facebook- Fanseite. Immer über Entspannungslounge. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn Du mir von Deinen Erfahrungen mit der Übung schreiben würdest.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel
P.s. Im Übrigen bin ich der Meinung, das Leben ist zu WERTVOLL um es sich mit Stress, Hektik zu vergiften. Du wahrscheinlich auch. Warte nicht zu lang, bis Stress seine krankmachenden Folgeerscheinungen mit sich bringt. Fang am besten heute noch an und tue Dir was GUTES. Was das sein kann, ist völlig individuell, Du bist Dein eigener Experte. Zur bewussten Entspannung findest Du auf meinem You-Tube Kanal einige geführte Meditationen, die Dich in eine angenehme Entspannung und Ruhe führen. Damit nimmst Du selber positiven Einfluss auf Dein vegetatives Nervensystem.
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