Ein paar Zeilen von Händen, Festhalten, gestern, Morgen, heute, Loslassen und dem Schmetterling…

Das Gute am Loslassen, wir haben wieder beide Hände frei. Halten wir in der einen Hand das Gestern fest und in der anderen Hand den Morgen, sind beide voll, für das KREATIVE schaffen vom Heute. Liegen beide zu lange in der Hand, verschließen, verkrampfen wir und wird nach und nach sie beschweren. Wir müssen so viel KRAFT aufbringen, verstricken uns dabei immer mehr selbst. Wir kommen nicht in den eigenen Fluss, bauen einen Staudamm für das Heute. Uns dadurch in Sorge und Angst auf Morgen blicken lassen. Pläne, Visionen entwickeln und Ziele setzen sind wichtig. Bringen Mengen an Kreativität für das Heute. In der Balance und mit freien Händen im Heute!
Gestern ist gestern, es sei denn, Du holst es Dir mit Deinen Gedanken ins Heute immer wieder zurück. Manche Dinge benötigen, sich in der Vergangenheit ein wenig aufzuhalten, etwas zu erkennen und zu verstehen. Oder das Heute durch die schönen Erinnerungen LEICHT, SCHÖNER, DANKBAR zu machen. Lass das Gestern und das Heute, wie Schmetterlinge in Deiner offenen Hand liegen, gebe ihnen mit Deinem LOSLASSEN die KRAFT zum WEGFLIEGEN. Damit Du die Hände jeden Tag immer wieder freihast.

Heute ist der Tag, um zu leben. Nicht morgen…

Heute ist der Tag, zufrieden zu sein. Nicht, wenn dies oder das erreicht ist…

Heute ist der Tag, um zu lieben. Nicht, wenn der/die dies oder das tut…

Heute ist der Tag, um glücklich zu sein. Nicht, wenn dies oder das da ist…

Heute ist der Tag, um fröhlich zu sein. Nur weil die Traurigkeit/Schmerz da war, heißt es nicht, das die Fröhlichkeit jeden Tag auch vorbeischauen, darf…

Vielleicht ist heute ein Tag mal traurig zu sein. Und Morgen ist der Tag wieder anders.
Denke ruhig an die Guten und schönen Sachen/Menschen/Situationen, die in Dir die wohligsten Gefühle ausgelöst haben. Träum von den wundervollen Dingen, die noch kommen mögen, jedoch verliere Dich nicht im Gestern oder Morgen. Den einzigen Tag, den Du in Deiner Hand hast, auf den Du Einfluss nehmen kannst, ihn fließen lassen kannst, kreativ erschaffen kannst, ist heute. Und ganz genau sogar nur gerade dieser Augenblick…

 

LACHE, als gebe es keinen Morgen…

LEBE, als wäre es Dein letzter Tag…

LERNE, jeden Tag Dich und andere zu verstehen…

LIEBE, dazu braucht es keine weiteren Worte…

SINGE, FÜHLE, WEINE, TANZE im Regen und im Sonnenschein.
Jeder Sturm beruhigt sich, auf Regen folgt Sonnenschein.
Optimismus fängt an, die Sonne hinter dem Sturm zu erahnen, zu vertrauen, dass sie immer wieder genauso erscheint.
Jeder Moment, jede Facette will, möchte, darf und soll so gelebt werden, wie sie gerade da ist.
Manches schmeckt uns nicht, ich weiß…
Manches tut fürchterlich weh, ich weiß…
Manches bringt uns manchmal fast am Rande der Verzweiflung, ich weiß…
Kenne ich selber nur zu gut!
Das heißt alles ebenso – alle Facetten sind immer vorhanden, sind tief in uns. Alle positiven Aspekte sind da, immer! Die Freude, Lust, Dankbarkeit, Wohlbefinden usw. Manchmal sind sie im Wechselspiel, manchmal nacheinander. Alles darf so sein, wie es ist. Schmeiße ich den Denker an, beurteile, beobachte, verurteile, verdränge ich, wird es so manches verstärken, beeinflussen. Fühle ich dagegen alle Facetten, lasse geschehen, mit dem Vertrauen, es ist nur ein Gefühl, ich immer stärker bin, es eine Facette und die anderen bald wieder mich genauso besuchen, öffnet sich ein Tor und befreit.
Wenn ich alles sein, lasse, dann eröffnet sich das freie Sein.
Sei dort, wo Du gerade bist, mit allem was Dir zu Verfügung steht, ohne wollen, müssen, haben, sondern geschehen lassen, annehmen, hingeben und staune mit welcher Präsenz in und mit Deinem Dasein, egal was Du tust, wie Du fühlst, passiert…
Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit, vielleicht bis zum nächsten mal…
Herzliche Grüße
Deine Bärbel