Warum schreibe ich häufig viel weniger direkt über Stress?

Hallo, schön dass Du auf meine Seite bist. Ich möchte heute ein wenig darüber schreiben, warum ich nicht oft direkt über Stress schreibe.
Davon abgesehen, gibt es jeden Tag genug „negative“ Beeinflussung durch Medien und Co.
Es geht mit nicht darum auf einer rosaroten Wolke, mit Flitter und tütü alles positiv zu sehen.
Klare Worte an der ein oder anderen Stelle, sind hilfreich und wichtig. Einige Faktoren vom Stresserleben liegen außerhalb deiner/meiner direkten Möglichkeiten. Natürlich ist es wichtig das diese wie z. B. Arbeitsstrukturen/ Arbeitsdichte/ Leistung – und Erfolgsdruck, fehlende menschliche Anerkennung und Wertschätzung in Unternehmen, Produktion/Geldgier, Macht/Rechthaberei um Mangel zu überspielen, uvm. sich auf Dauer mitverändern müssen. Damit kollektiv gegen die rasant weiteransteigenden Zahlen von Stresserkrankungen, Burn-out usw. sich etwas verändern, gestoppt werden. Das steht absolut außer Frage.
Warten und hoffen, dass sich was verändert? Einfach so, ohne unser eigenes TUN?
Möglicherweise möglich, wenn Machenschaften, Ruhm und Profitdenken sich verändern und der Mensch wieder im Mittelpunkt steht …
Darauf wo ich meine Energie lenke, sehe ich mehr, empfinde mehr und ziehe es so unbewusst auch mehr in mein Leben.
Ich kann die Quelle nicht mehr nennen, habe es nur gelesen, ob es so zu 100 % stimmt, weiß ich nicht. Jedoch ein passender Vergleich.
Mutter Theresa soll einmal gesagt haben, sie würde nicht zu einer Demonstration gegen Krieg kommen. Warum, weil sie so den Krieg in ihr Leben einlädt. Zu einer Friedensdemonstration würde sie sehr gerne kommen.
Das mag etwas nach Wortspielerei klingen, doch genauso klingt es logisch.
Alles hat immer zwei Seiten, einen Gegenpol, ist immer eine individuelle Betrachtungsweise.
Natürlich brauchen wir das Wort Stress nicht zu verbannen. Ein wenig weniger benutzen würde schon reichen. Nicht alles wo wir was zu tun haben, ist gleich Stress. Wie schnell verwechseln wir das. Und natürlich sind wir individuell und für den ein oder anderen wird es wirklich stressige körperliche Empfindungen auslösen, aber nicht nur. Beispiel Urlaub – Koffer packen – wird als Stress empfunden, statt einfach als dazugehörende Aufgaben und sich selber zu fragen, wer macht gerade den Stress.
Die Autofahrt/Anreise wird stressig, wobei viele schöne Dinge genauso dabei sind. Wir planen ein Fest- das Einkaufen, Speisen zu bereiten alles nur stressig, statt sich auf das Fest/seine Gäste zu freuen.
Durch diese vielen kleinen Dinge schmälern wir unsere eigene Freude, bekommen den Tunnelblick, und immer mehr wird viel negativer empfunden, als es ist. Klar wird in diesem Fall viel zu tun sein, jedoch nicht nur und mit meiner inneren Einstellung, meinen Gedanken/Worten/Formulierungen werde ich sehr viel dazu beitragen – negativ oder positiv!
Der erste Schritt beginnt immer in und mit uns selber. Nach und nach wird es sich in das HANDELN übertragen.
Wie ein kleiner Samenkorn, den wir hegen und pflegen, ihm Wasser schenken, die Sonne schenkt ihren nicht sichtbaren Nährstoff. Das Wasser sind wir, unsere Ausrichtung, unser Fokus, unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen, die Sonne ist unser Glauben, der noch viel tiefer führt, berührt, im innern Vertrauen und Stabilität schafft.
Gemeinsam so etwas tief Beständiges entstehen kann, was nachhaltig verändert. Das ganze Leben mit mehr Leichtigkeit, innerer Zufriedenheit, inneren Frieden und harmonischer erfahren wird. Somit ebenfalls zur Stressreduktion beiträgt.
Ich wünsche Dir mit diesen Worten eine traumhafte Zeit …
Herzliche Grüße
Bärbel

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