Maskenball …

Dem Maskenball ein Ende setzen …

„Schenke ich mir die Geborgenheit, die ich verdient habe, weil ich bin, schenkst du mir Geborgenheit, brauche ich die Maske nicht.“
Bärbel Gebhardt
Mögest Du Geborgenheit in Dir erleben.
Geborgenheit ein Gefühl, welches ganz bedeutsam und tragend ist. Viele Facetten beinhaltet. Sicherheit, Wohlbefinden, Schutz, Frieden, Ruhe und etwas mehr.
In der Geborgenheit entsteht Annahme, gesehen werden, Akzeptanz, Zuneigung, Vertrauen, Nähe, Wärme, Liebe, Fürsorglichkeit. Ein wichtiges Fundament für das Lebensgefühl, für die eigene Entwicklung seiner inneren Stabilität. Das Gefühl der Geborgenheit braucht jeder Mensch. Ob es durch andere Menschen, mit/für etwas entsteht, mit mir selber.
Im besten Fall haben wir in den ersten Lebensjahren diese Erfahrung gemacht, wo durch die Geborgenheit ein tiefes Urvertrauen entstanden ist. Leider aber nicht immer, was nicht heißt, es im Leben sich selber wieder aufzubauen, oder zu erfahren wäre. Die Prägungen in der Vergangenheit haben maßgebliche Bedeutungen für das Leben, jedoch können wir durch unserem bewusst werden, dem Erkennen von Mustern, Strategien, Mangel, Glaubenssätzen uvm. im späteren Leben viele Aspekte immer wieder fördern, verändern und sogar heilen. Die Wege dahin sind völlig unterschiedlich. Für einige Dinge ist es unerlässlich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Kein Zeichen von Schwäche, sondern Stärke. Das sei nur am Rande erwähnt.

 

Geborgenheit ist eine der immateriellen bedeutsamsten Geschenke, die wir uns schenken können. Mir selber gegenüber und für andere!

Bin ich eingebettet in meiner Geborgenheit, in mir Halt, Schutz und Sicherheit, wird das Handeln, die Lebensbewertungen oder Situationsbewertungen ganz anders wahrgenommen, umgegangen, erlebt.
Wer Sicherheit und Halt erfährt, kann mehr selber gestalten und schöpfen.
Dadurch können sich Gefühle des Vertrauens und Gewissheit entwickeln, angenommen zu sein, sich selber annehmen, gesehen zu werden, sich selber sehen, akzeptiert zu werden, sich selber akzeptieren, mit seinen Gefühlen ernst genommen zu werden, sie selber ernst nehmen. Nicht bewertet zu werden, sondern Rückhalt und Loyalität erfahren, mit sich liebevoll und nicht zu stark an sich zu zweifeln, Rückhalt und Loyalität in sich selber finden/haben. Und manchmal dann doch Unterstützung auf Augenhöhe erfahre, wenn ich sie brauche.
Habe ich diese Gefühle, kann sich der Körper entspannen, weil Geborgenheit ein Zustand der Ruhe, Stille und Wohlbefinden schenkt. Geborgenheit führt zur natürlichen Entspannung. Automatisch ohne groß was zu tun.
Ich finde mehr zu mir, kann mich und meine Bedürfnisse besser wahrnehmen, für mich sorgen. Mehr Dankbarkeit erleben. Ruhiger, achtsamer und liebevoller sein. Geborgenheit ist individuell. Sie wird nicht nur mit oder durch andere entfacht. Nur durch andere entsteht eine Abhängigkeit, die längerfristig in einem Ungleichgewicht endet.
Wird die Basis entzogen, wird es kontraproduktiv. Mit anderen Nähe und Wärme erfahren ist unglaublich wichtig um eine stabile Beziehung, Liebesbeziehung zu führen, doch sollte eigener Selbstwert nicht nur daraus gezogen werden. Ein I-Tüpfelchen, dem ich dann mit Demut und Wertschätzung sehen, erleben, wahrnehmen kann. Geborgenheit in der Partnerschaft schafft Verlässlichkeit und Halt, aus diesem in freier Bindung, der andere und gemeinsam gewachsen, gelebt, das Leben gefüllt werden kann.
Die innere eigene Geborgenheit ist meines Erachtens ebenso elementar wichtig, weil sie beständiger ist, schließlich verbringen wir mit uns selber das ganze Leben und daraus unser Handeln, denken und fühlen resultiert.
Beide Komponenten sind wichtig und sollten in Balance sein!
Nicht nur in der Liebesbeziehung. Geborgenheit können wir im sozialen Miteinander beständig genauso erfahren. Freunde, Nachbarschaft, Vereine, Gemeinden können ebenso Geborgenheit erfahrbar machen. Ist es auf Augenhöhe und in Balance schenkt es uns ein gutes Gefühl, für den anderen da zu sein, kann dadurch wohltuend für beide sein. Die Sicherheit zu haben, jemand ist da, wenn man ihn braucht. Alles steht in Wechselwirkung. Sodass jeder immer mehr ein Stück weit sich dessen bewusst wird, was er weitergeben möchte. Ärger und Frust oder harmonisches Miteinander.
Kultivieren wir achtsam unsere Geborgenheit, stabilisieren wir uns. Entspannung und Ruhe können wieder mehr fließen. Jeder darf und sollte seine individuellen „Geborgenheitsbringer“ kennen, suchen/finden, erleben.
Geborgenheit ist eng verknüpft mit dem Wohlfühlen.
In der Geborgenheit können wir auftanken, Kraft sammeln, fallen lassen, einfach so sein. Dabei sind es oft nicht die riesengroßen Sachen.
  • Eine Tasse warmer Tee, baden. Wärme entspannt vermittelt Sicherheit und Nähe.
  • Vor unserer Tür liegt die dunkle/kalte Jahreszeit. Kaminfeuer ist was feines und die einen besitzen, kennen die wohltuende und entspannende Wirkung. Jetzt hat nicht jeder einen Kamin. Das klassische Kerzenlicht, strahlt ebenso wohltuende symbolische Wärme aus, womit wir uns selber in Ruhe bringen, uns wohler fühlen.
  • Gemütlich auf dem Sofa ein Buch lesen, Düfte, Musik, Farben, haben ebenfalls eine tiefe Wirkung auf uns, unser Wohlbefinden und können Geborgenheit fühlen lassen.
  • Einen alten Ort besuchen, mit dem wir „Geborgenheitsgefühle“ verbinden oder durch bestimmte Dinge ausgelöst werden, die leckeren Plätzchen von der Oma nach backen und genießen.
  • Der Aufenthalt in der Natur ist generell förderlich und vermittelt auch Geborgenheit. Geborgenheit ein Teil des Ganzen zu sein.
  • Sich eincremen oder massieren. Der erste Kontakt als Baby fing mit den ersten Berührungen an. Körperkontakt. Wir sind sehr eng mit diesem Gefühl aus dieser Phase verbunden. Dieser Körperkontakt bleibt im Leben immer bestehen. Unsere Haut leitet streicheln, Berührungen durch Nervenimpulse direkt in unser Wohlfühlzentrum. Das vegetative Nervensystem schaltet um, Anspannungen lösen sich, Entspannung tritt ein, dadurch erweitern sich die Blutgefäße, alles fließt mehr, ein innerliches Wärmegefühl kommt auf. Der Atem kann viel freier fließen. Das Herz kann sich weiten.
Frieden, Liebe und Harmonie im Inneren, die Zufriedenheit und das ZUFRIEDEN SEIN werden durch die Geborgenheit geboren…
Mit mehr Achtsamkeit und die positiven Gefühle bewusster/achtsam wahrnehmen. Hört sich banal an, sind kleine Facetten, die sehr viel bringen, jeder sei eingeladen, sich dafür die Zeit zu nehmen, auszuprobieren und schauen, wie, was sich verändert, ob es sein Lebensgefühl steigert, mehr Geborgenheit spürbar macht, das Leben bereichert.
Mögest Du Geborgenheit erfahren, sie schenken.
Mögest Du geborgen sein in Deiner eigenen Geborgenheit.
Ich wünsche Dir eine herrliche Zeit.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

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