2. Advent…

Die zweite Kerze brennt, heißt, es ist der 2. Advent …
Dazu habe ich Dir diese Frage mitgebracht.
9. Welchen Duft verbindest Du mit der Adventszeit? Was gibt es in der Adventszeit alles SCHÖNES zu sehen? Was gibt es speziell nur im Advent zu hören? Was schenkt die Adventszeit innerlich an Gefühlen?
Heute am 2. Advent darf s ein wenig mehr sein …
Die Schönheit einer Blüte,
ihre Farbe, ihr Duft,
die zarten, fast durchscheinenden Blätter –
ein Hauch,
verletzlich.
Wahre Schönheit
schließt Vergänglichkeit ein
und gibt doch eine Ahnung
von der Ewigkeit,
dem Beständigen,
ohne das sie nicht wäre.
Wie oft habe ich gewünscht,
einen Augenblick meines Lebens
für immer festhalten zu können!
Die Uhren anhalten,
den Lauf der Zeit unterbrechen,
damit alles so bleibt,
wie es mir lieb und vertraut ist.
Das Leben kann niemand anhalten,
so wenig wie einen Fluss
oder die Wellen des Ozeans.
Der Fluss ist nicht mehr, was er war,
wenn sein Wasser zu fließen aufhört.
Das Leben erstarrt,
wenn man es festhält.
Meine Seele ist so lebendig,
dass sie nirgendwo anhaften
oder sich ausruhen will.
Immer flieht sie
aus den unendlichen Formen der Welt,
um im Ewigen, Unbegrenzten
zu Hause zu sein.
(Aus dem Zen- Buddhismus)
Das Leben ist voller Magie, wenn wir Augenblicke wahrnehmen und der Magie des Lebens vertrauen. Die Magie des Lebens spüren. Die Magie des Lebens der unbändigen Freude und Leichtigkeit. Immer wieder Augenblicke des Seins verspüren …
Wenn wir immer wieder für Augenblicke achtsam werden, in denen wir uns glücklich, wohl, zufrieden, stolz und dankbar sind, werden wir unseren Stress wesentlich anders wahrnehmen und bewerten. Achtsamkeit ist ein wichtiger Schlüssel. Mit Achtsamkeit schaffen wir uns immer wieder diese Augenblicke bewusst und präsent werden zu lassen, die uns auf anderen Ebenen nähren.
Der Fluss des Lebens bedarf eine Balance in der Flexibilität. Halten wir zu starr fest, bleibt das SCHÖNE, wie ein Stachel. Erlauben wir uns, das alles was wir haben, nur dieser Augenblick ist, der an sich uns ebenfalls nicht gehört oder den wir besitzen, öffnen wir Räume, das Leben mehr in seinen Facetten wahrzunehmen.
Lassen wir immer wieder los, haben wir die Hände frei für mehr Achtsamkeit für den jeweiligen Augenblick. Manchmal entsteht Unachtsamkeit, weil wir in der einen Hand das Gestern starr festhalten und in der anderen Hand schon den Morgen, dabei sind beide Hände voll, nicht für den jetzigen Augenblick. Wir müssen so viel Kraft aufbringen, verstricken uns dabei immer mehr selbst. Kommen nicht in den eigenen Fluss, bauen einen Staudamm für das HEUTE. Uns dadurch in Sorge und Angst auf MORGEN blicken lassen. Pläne, Visionen entwickeln und sich Ziele zu setzen sind wichtig. Bringen Mengen an Kreativität für das HEUTE.
In der Balance und mit freien Händen im HEUTE!
In unserer schnelllebigen Zeit haben wir die Achtsamkeit, das Genießen, Präsent sein, Augenblicke wahrzunehmen manchmal etwas verloren. Die gute Nachricht, egal welches Alter, egal welche Bildung, können wir sie wieder finden. Ein Muskel, der trainiert wird, baut sich auf, je mehr uns vieles bewusst wird und wir unseren Fokus darin üben, baut sich unser Achtsamkeits- und „Augenblickpräsenz“ Muskel auf. In diesem Prozess sich nach und nach eine wohltuende und tiefe Dankbarkeit entwickelt, für sich, dem Leben und für/ mit anderen.
Was nach und nach zu mehr Verwurzlung in sich selbst führt. Es entsteht Harmonie und Verbundenheit im INNEREN …
Für mehr Achtsamkeit benötigt es nicht viel. Mit unseren Sinnen ist ein guter Zugang, um Achtsamkeit im Alltag zu kultivieren.
Auch wenn ich mich wiederhole …
Immer wieder im Alltag bewusst den Fokus auf seine Sinneswahrnehmungen lenken.
Was sehe, rieche, schmecke, höre, fühle (äußerlich mit der Haut, wie innerlich in meinen Gefühlen) ich?!
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine noch in der Adventszeit viele MAGISCHE Augenblicke, erlebt, belebt und genossen mit Deiner vollen Präsenz und Achtsamkeit!
Deine Bärbel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.