Maskenball …

Dem Maskenball ein Ende setzen …

„Schenke ich mir die Geborgenheit, die ich verdient habe, weil ich bin, schenkst du mir Geborgenheit, brauche ich die Maske nicht.“
Bärbel Gebhardt
Mögest Du Geborgenheit in Dir erleben.
Geborgenheit ein Gefühl, welches ganz bedeutsam und tragend ist. Viele Facetten beinhaltet. Sicherheit, Wohlbefinden, Schutz, Frieden, Ruhe und etwas mehr.
In der Geborgenheit entsteht Annahme, gesehen werden, Akzeptanz, Zuneigung, Vertrauen, Nähe, Wärme, Liebe, Fürsorglichkeit. Ein wichtiges Fundament für das Lebensgefühl, für die eigene Entwicklung seiner inneren Stabilität. Das Gefühl der Geborgenheit braucht jeder Mensch. Ob es durch andere Menschen, mit/für etwas entsteht, mit mir selber.
Im besten Fall haben wir in den ersten Lebensjahren diese Erfahrung gemacht, wo durch die Geborgenheit ein tiefes Urvertrauen entstanden ist. Leider aber nicht immer, was nicht heißt, es im Leben sich selber wieder aufzubauen, oder zu erfahren wäre. Die Prägungen in der Vergangenheit haben maßgebliche Bedeutungen für das Leben, jedoch können wir durch unserem bewusst werden, dem Erkennen von Mustern, Strategien, Mangel, Glaubenssätzen uvm. im späteren Leben viele Aspekte immer wieder fördern, verändern und sogar heilen. Die Wege dahin sind völlig unterschiedlich. Für einige Dinge ist es unerlässlich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Kein Zeichen von Schwäche, sondern Stärke. Das sei nur am Rande erwähnt.

 

Geborgenheit ist eine der immateriellen bedeutsamsten Geschenke, die wir uns schenken können. Mir selber gegenüber und für andere!

Bin ich eingebettet in meiner Geborgenheit, in mir Halt, Schutz und Sicherheit, wird das Handeln, die Lebensbewertungen oder Situationsbewertungen ganz anders wahrgenommen, umgegangen, erlebt.
Wer Sicherheit und Halt erfährt, kann mehr selber gestalten und schöpfen.
Dadurch können sich Gefühle des Vertrauens und Gewissheit entwickeln, angenommen zu sein, sich selber annehmen, gesehen zu werden, sich selber sehen, akzeptiert zu werden, sich selber akzeptieren, mit seinen Gefühlen ernst genommen zu werden, sie selber ernst nehmen. Nicht bewertet zu werden, sondern Rückhalt und Loyalität erfahren, mit sich liebevoll und nicht zu stark an sich zu zweifeln, Rückhalt und Loyalität in sich selber finden/haben. Und manchmal dann doch Unterstützung auf Augenhöhe erfahre, wenn ich sie brauche.
Habe ich diese Gefühle, kann sich der Körper entspannen, weil Geborgenheit ein Zustand der Ruhe, Stille und Wohlbefinden schenkt. Geborgenheit führt zur natürlichen Entspannung. Automatisch ohne groß was zu tun.
Ich finde mehr zu mir, kann mich und meine Bedürfnisse besser wahrnehmen, für mich sorgen. Mehr Dankbarkeit erleben. Ruhiger, achtsamer und liebevoller sein. Geborgenheit ist individuell. Sie wird nicht nur mit oder durch andere entfacht. Nur durch andere entsteht eine Abhängigkeit, die längerfristig in einem Ungleichgewicht endet.
Wird die Basis entzogen, wird es kontraproduktiv. Mit anderen Nähe und Wärme erfahren ist unglaublich wichtig um eine stabile Beziehung, Liebesbeziehung zu führen, doch sollte eigener Selbstwert nicht nur daraus gezogen werden. Ein I-Tüpfelchen, dem ich dann mit Demut und Wertschätzung sehen, erleben, wahrnehmen kann. Geborgenheit in der Partnerschaft schafft Verlässlichkeit und Halt, aus diesem in freier Bindung, der andere und gemeinsam gewachsen, gelebt, das Leben gefüllt werden kann.
Die innere eigene Geborgenheit ist meines Erachtens ebenso elementar wichtig, weil sie beständiger ist, schließlich verbringen wir mit uns selber das ganze Leben und daraus unser Handeln, denken und fühlen resultiert.
Beide Komponenten sind wichtig und sollten in Balance sein!
Nicht nur in der Liebesbeziehung. Geborgenheit können wir im sozialen Miteinander beständig genauso erfahren. Freunde, Nachbarschaft, Vereine, Gemeinden können ebenso Geborgenheit erfahrbar machen. Ist es auf Augenhöhe und in Balance schenkt es uns ein gutes Gefühl, für den anderen da zu sein, kann dadurch wohltuend für beide sein. Die Sicherheit zu haben, jemand ist da, wenn man ihn braucht. Alles steht in Wechselwirkung. Sodass jeder immer mehr ein Stück weit sich dessen bewusst wird, was er weitergeben möchte. Ärger und Frust oder harmonisches Miteinander.
Kultivieren wir achtsam unsere Geborgenheit, stabilisieren wir uns. Entspannung und Ruhe können wieder mehr fließen. Jeder darf und sollte seine individuellen „Geborgenheitsbringer“ kennen, suchen/finden, erleben.
Geborgenheit ist eng verknüpft mit dem Wohlfühlen.
In der Geborgenheit können wir auftanken, Kraft sammeln, fallen lassen, einfach so sein. Dabei sind es oft nicht die riesengroßen Sachen.
  • Eine Tasse warmer Tee, baden. Wärme entspannt vermittelt Sicherheit und Nähe.
  • Vor unserer Tür liegt die dunkle/kalte Jahreszeit. Kaminfeuer ist was feines und die einen besitzen, kennen die wohltuende und entspannende Wirkung. Jetzt hat nicht jeder einen Kamin. Das klassische Kerzenlicht, strahlt ebenso wohltuende symbolische Wärme aus, womit wir uns selber in Ruhe bringen, uns wohler fühlen.
  • Gemütlich auf dem Sofa ein Buch lesen, Düfte, Musik, Farben, haben ebenfalls eine tiefe Wirkung auf uns, unser Wohlbefinden und können Geborgenheit fühlen lassen.
  • Einen alten Ort besuchen, mit dem wir „Geborgenheitsgefühle“ verbinden oder durch bestimmte Dinge ausgelöst werden, die leckeren Plätzchen von der Oma nach backen und genießen.
  • Der Aufenthalt in der Natur ist generell förderlich und vermittelt auch Geborgenheit. Geborgenheit ein Teil des Ganzen zu sein.
  • Sich eincremen oder massieren. Der erste Kontakt als Baby fing mit den ersten Berührungen an. Körperkontakt. Wir sind sehr eng mit diesem Gefühl aus dieser Phase verbunden. Dieser Körperkontakt bleibt im Leben immer bestehen. Unsere Haut leitet streicheln, Berührungen durch Nervenimpulse direkt in unser Wohlfühlzentrum. Das vegetative Nervensystem schaltet um, Anspannungen lösen sich, Entspannung tritt ein, dadurch erweitern sich die Blutgefäße, alles fließt mehr, ein innerliches Wärmegefühl kommt auf. Der Atem kann viel freier fließen. Das Herz kann sich weiten.
Frieden, Liebe und Harmonie im Inneren, die Zufriedenheit und das ZUFRIEDEN SEIN werden durch die Geborgenheit geboren…
Mit mehr Achtsamkeit und die positiven Gefühle bewusster/achtsam wahrnehmen. Hört sich banal an, sind kleine Facetten, die sehr viel bringen, jeder sei eingeladen, sich dafür die Zeit zu nehmen, auszuprobieren und schauen, wie, was sich verändert, ob es sein Lebensgefühl steigert, mehr Geborgenheit spürbar macht, das Leben bereichert.
Mögest Du Geborgenheit erfahren, sie schenken.
Mögest Du geborgen sein in Deiner eigenen Geborgenheit.
Ich wünsche Dir eine herrliche Zeit.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Im INNENRAUM beginnt alles …

Im INNENRAUM beginnt alles …

Einfühlsam sein in jedem Augenblick. Raum schaffen für das Wesentliche!
Das wärmende der Sonne in Dir spüren, die LIEBE in Dir, für Dich, für andere, für alles.

Die Weite des Himmels in Dir Platz nehmen lassen, spüren, sich ausdehnen.
Die kostbare Zeit der Stille mit Dir selber nehmen, einfühlsam, zart, beständig, leben!
Dir selber begegnen.
Möge die KRAFT der Stille und MUßE als Lebensgefühl tief in Dein Herz einziehen.
Einfühlsam die Wunder des Lebens anders, neu betrachten.

Mögest Du Frieden und Vergebung für Dich im inneren Raum schenken. Damit der Himmel, die Sonne in Dir wieder harmonisch fließen können.

Dein Herz weit, offen und das Leben in Dir wieder blüht …
Alles Liebe und einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Dir.

❤lich Grüße 🙏

Warum schreibe ich häufig viel weniger direkt über Stress?

Hallo, schön dass Du auf meine Seite bist. Ich möchte heute ein wenig darüber schreiben, warum ich nicht oft direkt über Stress schreibe.
Davon abgesehen, gibt es jeden Tag genug „negative“ Beeinflussung durch Medien und Co.
Es geht mit nicht darum auf einer rosaroten Wolke, mit Flitter und tütü alles positiv zu sehen.
Klare Worte an der ein oder anderen Stelle, sind hilfreich und wichtig. Einige Faktoren vom Stresserleben liegen außerhalb deiner/meiner direkten Möglichkeiten. Natürlich ist es wichtig das diese wie z. B. Arbeitsstrukturen/ Arbeitsdichte/ Leistung – und Erfolgsdruck, fehlende menschliche Anerkennung und Wertschätzung in Unternehmen, Produktion/Geldgier, Macht/Rechthaberei um Mangel zu überspielen, uvm. sich auf Dauer mitverändern müssen. Damit kollektiv gegen die rasant weiteransteigenden Zahlen von Stresserkrankungen, Burn-out usw. sich etwas verändern, gestoppt werden. Das steht absolut außer Frage.
Warten und hoffen, dass sich was verändert? Einfach so, ohne unser eigenes TUN?
Möglicherweise möglich, wenn Machenschaften, Ruhm und Profitdenken sich verändern und der Mensch wieder im Mittelpunkt steht …
Darauf wo ich meine Energie lenke, sehe ich mehr, empfinde mehr und ziehe es so unbewusst auch mehr in mein Leben.
Ich kann die Quelle nicht mehr nennen, habe es nur gelesen, ob es so zu 100 % stimmt, weiß ich nicht. Jedoch ein passender Vergleich.
Mutter Theresa soll einmal gesagt haben, sie würde nicht zu einer Demonstration gegen Krieg kommen. Warum, weil sie so den Krieg in ihr Leben einlädt. Zu einer Friedensdemonstration würde sie sehr gerne kommen.
Das mag etwas nach Wortspielerei klingen, doch genauso klingt es logisch.
Alles hat immer zwei Seiten, einen Gegenpol, ist immer eine individuelle Betrachtungsweise.
Natürlich brauchen wir das Wort Stress nicht zu verbannen. Ein wenig weniger benutzen würde schon reichen. Nicht alles wo wir was zu tun haben, ist gleich Stress. Wie schnell verwechseln wir das. Und natürlich sind wir individuell und für den ein oder anderen wird es wirklich stressige körperliche Empfindungen auslösen, aber nicht nur. Beispiel Urlaub – Koffer packen – wird als Stress empfunden, statt einfach als dazugehörende Aufgaben und sich selber zu fragen, wer macht gerade den Stress.
Die Autofahrt/Anreise wird stressig, wobei viele schöne Dinge genauso dabei sind. Wir planen ein Fest- das Einkaufen, Speisen zu bereiten alles nur stressig, statt sich auf das Fest/seine Gäste zu freuen.
Durch diese vielen kleinen Dinge schmälern wir unsere eigene Freude, bekommen den Tunnelblick, und immer mehr wird viel negativer empfunden, als es ist. Klar wird in diesem Fall viel zu tun sein, jedoch nicht nur und mit meiner inneren Einstellung, meinen Gedanken/Worten/Formulierungen werde ich sehr viel dazu beitragen – negativ oder positiv!
Der erste Schritt beginnt immer in und mit uns selber. Nach und nach wird es sich in das HANDELN übertragen.
Wie ein kleiner Samenkorn, den wir hegen und pflegen, ihm Wasser schenken, die Sonne schenkt ihren nicht sichtbaren Nährstoff. Das Wasser sind wir, unsere Ausrichtung, unser Fokus, unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen, die Sonne ist unser Glauben, der noch viel tiefer führt, berührt, im innern Vertrauen und Stabilität schafft.
Gemeinsam so etwas tief Beständiges entstehen kann, was nachhaltig verändert. Das ganze Leben mit mehr Leichtigkeit, innerer Zufriedenheit, inneren Frieden und harmonischer erfahren wird. Somit ebenfalls zur Stressreduktion beiträgt.
Ich wünsche Dir mit diesen Worten eine traumhafte Zeit …
Herzliche Grüße
Bärbel

Kleiner Impuls …

Hallo, schön, dass Du hier bist.
Der Handel ist noch nicht so weit😅, so habe ich einen Klassiker für Dich, was viele mit der Weihnachtszeit verbinden. Durch Achtsamkeit entdeckt. Die kleinen Schätze, die so viel mitten im Alltag, was geben können …
3 Nüsse für Aschenbrödel kennt so fast jeder. Versteckt sich in jeder Nuss ein Wunsch. Welcher bleiben Dir überlassen.
Nur Du weißt genau, was Du Dir in Deinem Leben, Dein Herz sich sehnlichst wünscht.
Sich die Dinge genau vorstellen hat was MAGISCHES und verändert den Fokus. Irgendwann kommt der Punkt und
Du darfst dann alles für Deinen Wunsch tun, machen oder manchmal auch etwas lassen.
Jeder Wunsch bedarf die wichtigste Zutat, und zwar das Handeln von uns selber.
Akzeptanz, wenn die Dinge anders verlaufen und in anderer Form etwas BEDEUTENDES schenken.
So ist es mit den Wünschen, manchmal zeigen sie sich in einer anderen Form und diese dann zu erkennen, damit zufrieden und im Frieden zu sein, macht freier.
Sind wir zu identifiziert, starr, wird es zum Kampf, eifern und eifern, und vergessen dabei das Leben, was oft tiefe Unzufriedenheit mit sich bringt.
Es ist eine kleine Kunst im Leben, alles anzunehmen, was kommt und daraus das Beste zu machen.
Die Perlen in allem zu entdecken und zu sehen. Macht jedoch das Leben wesentlich leichter und freier. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter …
Ich wünsche Dir einen tollen Start in Dein entspannteres Leben. Genieße, träume, lebe und gestalte …
Vielleicht sind noch einige interessante Sichtweisen auf meiner Seite Dir behilflich. Ich kann immer nur die Tür zeigen, durchgehen und ausprobieren/ verändern dürfen wir immer selber.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Reden kann jeder. Doch nicht jeder versteht. Nicht jeder der spricht, ist sich seinen eigenen Anteilen bewusst!

((c) Bildquelle, Canva)

„Die Menschen sollten weniger übereinander sprechen, sondern miteinander sprechen.“

Fred Ammon

Heute schreibe ich über meine Gedanken zu diesem Zitat …
Die einen mehr die anderen weniger bis gar nicht. Was in meinen Augen nicht heißt das wir über „gut und schlecht“ differenzieren dürfen/sollten. Und es ist egal, ob ich an dieser Differenzierung glaube, ich glaube schon, dass dies unser eigener Geist macht. Was gut oder schlecht ist, bewerte ich nach meinem Weltbild/Erfahrungen/Bedürfnissen/Werten/Prägungen usw. Schon etwas knifflig, weil ohne das Gegenteil wüsste ich nicht, was das Andere bedeuten würde.
Unser Geist ist sehr komplex und denkt so gerne. In meinen Augen geht es oft um uns, für unser Überleben zu sorgen, Orientierung, Halt, dafür ist er mitgeschaffen. Die Krux, manchmal erschafft er Dinge, die überhaupt nicht relevant sind, aus alten Geschichten was hervorholt, was in der Gegenwart überhaupt keine Rolle mehr spielt. Oder er lenkt dadurch ganz bewusst ab. Ein sehr spannendes Thema. Es kann jetzt sein, das einige Dinge natürlich nicht auf Dich zu treffen, es sind sowieso immer die Anderen …
Wenn es Dich emotional aufregt, lade ich Dich ein, das für Dich genauer in Ruhe zu klären, was genau regt mich auf? Ist angesprochen? Warum Widerstand?
Einiges ist uns nicht bewusst. Unser Unterbewusstsein spielt immer eine wesentliche Rolle, deswegen nehme die nächsten Zeilen nicht persönlich…
Wir alle haben es mehr oder weniger schon getan und es soll hier kein Zeigefinger sein, keine Schuld und Schamgefühlewecken. Wir sind Menschen, nicht perfekt und lernen im LEBEN im dazu. Ich schließe mich selber nicht aus. Seitdem mir aber vieles bewusster geworden ist, ich kräftig im Innenleben aufgeräumt, verstanden habe, fällt es mir einfach leichter auf, wenn es dann doch noch passiert. Alles ist eine Übungssache und auch ich bin in diesem oder eher gesagt in vielen Bereichen eine Übende …

 



Über andere Reden lenkt manchmal von den eigenen Dingen ab. Manchmal unbewusst das was in uns nicht angesehen wurde (Verletzungen/Blockaden/Glaubenssätze uvm.).
Von unseren Gefühlen, Wünschen, Unzufriedenheit. Manchmal sind es die Verhaltensweisen von Menschen, die einfach nur blöd sind, die Unverständnis, Wut, Frust usw. in uns entstehen lassen.  Was auch eigene Schuldgefühle beinhalten kann, weil wir evtl. Verantwortungen abgeben, nicht wahrnehmen, es heißen würde, wir selber müssten was tun. Das ist schwer auszuhalten und so ist es viel leichter, über andere zu urteilen, zu reden, sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen …
Manchmal geht es um die eigene Aufwertung. Wir fühlen uns besser, wohler. Wie schnell passiert es, wir sehen jemand und … …kann ich ja mit meiner Figur recht zufrieden sein…
Wenn wir über andere reden, evtl. andere schlecht machen, kann es um die inneren Anteile gehen, sich selber nicht die Wertschätzung zu schenken, die vielleicht dieser andere sich schenkt. Er also Dinge tut, macht, so sieht, die wir im inneren für uns gerne auch hätten. Unbewusster Neid könnte dahinter stecken. Und oft lehnen Menschen was bei anderen ab, was wir in uns selber vermissen, nicht haben. Meiner Erfahrung nach ist das ein ganz wesentlicher unbewusster Anteil bei ganz vielen Menschen.
Manchmal, weil wir eine Person mögen/lieben und mit irgendwas nicht klar kommen und jemand anderen brauchen der unseren Blickwinkel öffnet. Natürlich ist es besser mit der eigentlichen Person zu tun, jedoch Ausnahmen bestätigen die Regel und eine neutrale Person könnte hilfreich sein. In Ausnahmefällen!

Miteinander sprechen, kann eine Herausforderung sein, wirkliche, authentische Gespräche zu führen, doch das wird uns oft nicht wirklich beigebracht, auf was es ankommt…
Jedes Gespräch bedarf Achtsamkeit. Präsent sein. Wirkliches DASEIN in diesem Moment. Achtsamkeit im Hören und zu hören, seinen Geist beobachten, wann er etikettiert, bewertet, abschweift, interpretiert. Ab wann innere Ablehnung stattfindet oder meine Dinge angesprochen werden und damit dann nicht bei meinem gegenüber, sondern in meinem, aus dieser oder jene Perspektive sehe und auch vielleicht meins weitergebe. Es gibt noch viel mehr Aspekte, die ich hier nicht alle aufführen kann.
Es geht über unsere Wortwahl, Formulierungen, Gestik, Mimik, Klangmuster der Stimme, Sprachmuster, Sprachgebrauch, Muttersprache, Kultur, Alltagssprache uvm.. Alles immer individuell, unterschiedlich und einzigartig. Nicht zu vergessen, jeder kennt es nur zu gut, die Betonung. Es wird etwas gesagt und durch die Betonung kommt etwas ganz anderes an. Oder lässt z. B. Ironie oder Sarkasmus erkennen.
Mir persönlich habe 2 Kommunikationsmodelle geholfen. Zum Ende und besseren Verständnis, möchte ich Dir in Kurzform aus meinem Stressbewältigungsseminar zwei Modelle, die es meines Erachtens sehr gut deutlich machen, vorstellen.
Reden kann jeder. Doch nicht jeder versteht. Nicht jeder der spricht, ist sich seinen eigenen Anteilen bewusst!
Die 4 Seiten einer Nachricht (nach Schulz von Thun)
Sachinhalt: Info-Kern, ohne Bewertung, Beschreibung, Tatsache.
Selbstoffenbarung: Selbstdarstellung und unbewusste Selbstenthüllung, wir sind immer selber beteiligt (als Person mit Werten, Einstellungen, Erfahrungen usw.)
Beziehungen: Der sprechende zeigt dem Empfänger seine Haltung, wie er zu ihm steht, was er von ihm hält usw.
Appell: Fast jede Nachricht besitzt einen Appell mit dem Ziel einer Reaktion. Der Sender möchte bewusst oder unbewusst Einfluss auf den Empfänger nehmen.
Beispiel: „Der Mülleimer ist voll.“
Sachinhalt: Mülleimer ist voll.
Selbstoffenbarung: Es stinkt mir. Es soll kein voller Müll herum stehen.
Beziehung: Ich muss dir hinterher räumen. Nie siehst du das. Immer ich. Du siehst den Dreck nicht.
Appell: Bring den Müll raus. Du sollst den Müll rausbringen.
Auf welcher Ebenen nun diese Nachricht wirklich gemeint wurde, liegt in jedem selbst. Hilft seinen eigenen Botschaften einfach besser zu verstehen. Auf welcher Ebene die Nachricht ankommt, hängt auch von dem Gegenüber ab, mit welchem Ohr er diese Nachricht wahrnimmt. Auf der Sach; Beziehung; Selbstoffenbarung oder Appellebene.
Gewaltfreie Kommunikation (nach Rosenberg)
3 W`s
Wahrnehmung: Was hat der andere mitgeteilt?
Wirkung: Wie wirkt das Gesagte, was fühle ich, löst es in mir aus?
Wunsch: Was wünsche ich mir von dir?
A: Beobachtung
B: Gefühl
C: Bedürfnis
D: Bitte
Wenn A, dann fühle ich (mich) B, weil ich C brauche, deshalb möchte ich jetzt gerne D.
Der erste Schritt ist erst mal sich selber in Gesprächen zu beobachten, ab wann und wie ich höre, zu hören. Und dieser Prozess ist eine Übungssache. Ich bin selber eine Übende. Es ist aber höchst interessant, hilft sich selber „BESSER“, zu verstehen, verändert und vertieft ganz viel. Für uns und für unsere Beziehungen und Bindungen. Wir alle Leben in den unterschiedlichsten Beziehungskonstellationen. Beziehung entsteht nicht nur durch eine Liebesbeziehung.
Wir haben im Leben ständig mit vielen Menschen zu tun und mit diesen dürfen wir alle unsere Leben mehr oder weniger teilen, andere gibt es nicht. Also sollten wir anfangen wieder mehr respektvoll und wertschätzend mit allen umzugehen, gemeinsam zu leben. Wir leben alle hier auf diesen Planeten, in dieser Zeit, dies ist unsere Zeit. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, die Kraft und das schöpferische Potenzial gemeinsam daran mitzuwirken, zum Wohle aller …
Hier ein andere Blogbeitrag über Worte von mir.

http://entspannungslounge.com/2017/03/11/worte-koennen-so-viel-wir-koennen-worten-nicht-entrinnen-sie-sind-ueberall-entspringen-worte-praegen-uns-und-unser-lebensgefuehl/

Ich wünsche Dir alles erdenkliche GUTE.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Wärme nicht ständig Deinen Ärger auf!

Denn durch jedes aufwärmen, nähren wir die negative Energie. Hilft uns das weiter? Wohl eher nicht. Akzeptiere ihn, jedoch lass ihn nicht über Dich bestimmen und vergifte Dich nicht immer wieder selbst damit. Ganz leicht passiert, dass er wie ein grauer Schleier sich auf alles niederlässt.
Du ärgerst Dich tierisch über etwas, kommst nach Hause und erzählst es Deinen Partner und zack wieder drin in dem negativen Gefühl. Du triffst vielleicht noch eine Freundin, ach letzte Woche ist mir was passiert und zack wieder drin.Nein, es heißt nicht, das wir nicht Dinge erzählen sollen, jedoch sollten wir achtsam dafür werden, weil die Energie immer der Aufmerksamkeit folgt.
Ist nicht immer so leicht. Das weiß ich. Es würde evtl. nämlich auch heißen, dass wir uns überlegen dürfen, womit wir Gespräche füllen?!!! Und bedeutet auch, dass wir uns hinterfragen dürfen, was und weshalb, ist mir so wichtig, dies so mitzuteilen. Geht es hier um mich oder um meinen Umgang? Geteiltes Leid, geteilter Ärger, gleich halbes Leid/Ärger? Aufmerksamkeit? Anerkennung? Bedürfnisse? Werte? Alte Triggerpunkte?
Diese Triggerpunkte nehmen manchmal auch in der Stressbewältigung einen Stellenwert ein.Diese Triggerpunkte sind Dinge aus alten Erfahrungen, Verletzungen, die meist mit starken Gefühlen verbunden, aus dem „damaligen“, entstanden sind. Das können positive wie negative Dinge sein. Da diese Dinge mit Gefühlen gekoppelt sind, entsteht genau deshalb, dass wir uns bei alten Erinnerungen, meist genauso fühlen. Das können schon kleine Sätze von jemand aus der Vergangenheit sein.
 Z.B. in der Schule ausgelacht werden, meckernde Menschen, wo wir uns dann hilflos und ohnmächtig gefühlt haben. Oft haben wir in dieser Phase einfach noch nicht die Fähigkeiten damit umzugehen. Hat dann jemand genau diesen Ton, Mimik, Art, lehnen wir dies ab bzw. kann dieses alte Gefühl im Unterbewusstsein dann im jetzigen Erleben wieder aktiv werden.  Jeder kennt seine inneren und ausgesprochenen Sätze, du bist wie… du erinnerst mich an… Und wie beschrieben, das müssen nicht immer absolute dramatische schlimme Dinge sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge aus unserer gesamten Umwelt, daraus entwickeln wir uns und unsere Sicht der Welt. Werden dadurch einfach geprägt.
Wir sind sehr komplexe Wesen und damit Du es besser/genauer zu verstehen kannst, will ich hier kurz 2 wichtige Dinge in Bezug auf unser Gedächtnis hervorheben. Die mir sehr geholfen haben, auf verschiedenen Ebenen das/uns/mich besser zu verstehen. Versuche so einfach wie möglich und kurz zu erklären.
Das explizierte Gedächtnis ist zuständig für das Gesamte. Daten, Fakten, Abläufe werden zusammenhängend erfasst. Die Geschichten haben ein Anfang und Ende.
Das implizierte Gedächtnis nimmt Emotionen, das sinnliche wahrnehmen (hören, schmecken, tasten, fühlen usw.) und das körperliche Erleben von Situationen mit auf. Es erinnert an all das, was berührt hat. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um angenehme oder unangenehme Erinnerungen von Situationen oder Erfahrungen handelt. Es speichert also nur Bruchstücke (Geräusche, Atmosphäre, Bilder, Berührungen) auf, die untereinander keine Verbindung haben. Sich nicht konkret als erzählbare Geschichte erfassen und erzählen lassen.
Egal, was uns geschieht, durchläuft verschiedene Wahrnehmungsfilter und Gehirnarealen. Werden dann z.B. im limbischen System (Gedächtnis Gefühlsareal) abgespeichert. Gibt es nun Auslöser, die natürlich meist im unbewussten liegen, können dann genau diese Gefühlslagen wieder auslösen. Jeder kennt es, wenn wir uns an Situationen erinnern, die nicht gut waren oder im positiven Kontext, uns an Situationen erinnern in denen wir aus dem Herzen gelacht, Spaß usw. hatten.
Diese unterschiedlichsten emotionalen Reaktionen, die hervorgerufen werden, können manchmal unser jetziges Erleben stark beeinflussen. Natürliche auch unsere Stressbewertung und das Stresserleben. Deswegen sind Selbstreflexion und das Hinterfragen immer sehr hilfreich, sich damit auseinanderzusetzen.
Es schafft sehr viel Klarheit. Klarheit für und über sich selber, sich selbst wahrzunehmen. Klarheit über unsere inneren Anteile. Gefühle/Werte/Bedürfnisse/Meinungen/Ängsten usw.Klarheit kann helfen bewusster Entscheidungen zu treffen und unterstützt dabei das Achten der eigenen Grenzen. Klarheit mir selbst authentisch und ehrlich zu begegnen. Klarheit lässt Muster und Strategien erkennen. Klarheit schafft auch einen intensiveren und anderen Kontakt in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen. Unsere menschlichen Verbindungen bzw. menschliches Miteinander sind teilweise Stressoren (Stressauslöser) für uns. Der andere für mich, genauso auch ich für andere!
Bin ich mir und über mich selber mehr im Klaren, bin ich Handlungsfähiger und fördere maßgeblich meine Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist meines Erachtens ein ziemlich starkes Grundbedürfnis. Wir streben danach uns selbst Ausdruck, zu verleihen.
Welche Triggerpunkte, das vielleicht bei Dir sein könnte, will ich nicht beurteilen, das darf und sollte jeder für sich selber raus finden. Manchmal reicht es diesen Weg alleine zu gehen, manchmal benötigt es einen Unterstützer. Und ganz klar benötigt es manchmal bis unumgänglich einen Therapeuten, weil bestimmte Dinge traumatisches Erleben beinhalten können. Das muss ganz klar unterschieden werden. Traumatisches Erleben ist nicht nur auf rein körperliche Gewalt bezogen, es geht immer um existenziell bedrohliche Situationen, was z.B. ebenfalls durch einen Verkehrsunfall, dem Anblick von Gewalt, auch entstehen kann. Kampf oder Flucht ist nicht mehr möglich.
Unser System reagiert meist mit Verdrängung, Abspaltung. Das sind überlebenswichtige Schutzmechanismen. Die dann als Erinnerungssplitter aus dem implizierten Gedächtnis entstehen. Dabei brauchen viele Menschen Hilfe, diese Dinge aufzuarbeiten, einzuordnen und damit umzugehen. Scheue Dich nie professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Manche Menschen schaffen es schneller, wieder umgangssprachlich auf die Beine zu kommen, manche benötigen länger. Manche alleine, manche nicht. Es ist kein Zeichen von Schwäche sich Hilfe zu holen, sondern zeigt Verantwortung!
Für den eigenen Weg, sich Klarheit über sich und sein handeln, sein Leben zu verschaffen, sind natürlich, dass „in sich gehen“ wichtige Schritte. Stille und Ruhe unverzichtbar, sich auf diesen Prozess einzulassen. Mir persönlich hat es sehr geholfen, meinen Stressumgang wesentlich damit mitzubeeinflussen. Mich besser kennenzulernen. Viele Dinge haben sich dadurch positiv verändert. Mir immer leichter fällt, mehr zu mir und meiner Mitte, immer wieder zu finden. Denn nach meiner Auffassung ist dies ein ständiger lebenslanger Prozess. Es gibt immer wieder NEUES.
Nach und nach verändert sich der Umgang mit aufkommenden alltäglichen Ärgersituationen. Hier eine gesunde Balance zu schaffen, zwischen dem auseinandersetzten mit inneren Anteilen und dem nicht ständig aufwärmen, sich damit selber in wieder negativen Zuständen zu bringen, ist möglich.
Bedenke immer wieder:

„60 SEKUNDEN ÄRGER KOSTEN DICH 60 SEKUNDEN DEINES GLÜCKS…“

Ärger zieht extrem viel Energie. Manchmal ist er zum ERKENNEN, das etwas uns widerspricht, nicht GUT TUT, wir verletzt sind, gegen unseren eigenen Wert oder Vorstellungen verstößt usw. wichtig und gut. Jedoch dürfen wir im ÄRGER nicht verharren. Das bringt uns auf Dauer wenig, macht krank, vernebelt und hält uns von stärkenden, neuen, schönen Möglichkeiten ab.
Ich frage mich deswegen immer wieder:
Was will mir mein Ärger sagen?
Lohnt sich diese Energie in Form von Ärger?
Habe ich was davon, wenn ich mich ärgere?
Fährt der Autofahrer schneller, wenn ich mich ärgere?
Löst sich der Stau auf, wenn ich mich ärgere?
Verändert sich das Verhalten der anderen Person, wenn ich mich ärgere?
Hat mein Ärger mit ganz anderen Dingen zu tun? (Innere Anteile/Erfahrungen/Gefühle/Prägungen)

 

Das ist ein Weg, der manchmal nicht leicht ist, der vieles entspannen kann. Ein Weg, der manchmal schmerzlich sein kann, aber ein Weg, der sich lohnt. Der ganz viel Freiheit und KLARHEIT schafft.
Gerne darfst und kannst Du mich bei Fragen/Hilfe usw. per E-Mail kontaktieren.
Ich wünsche Dir bei diesem Weg, viel Kraft, Mut und Festigkeit, vor allem, wenn Du an Dir selber zweifelst.
Viele liebe Grüße
Deine Bärbel

Achtsam durch den Alltag bewegt, nährt und erhebt sich…

Achtsamkeit kann wieder mehr Lebensfreude schenken bzw. Raum geben. Schafft dadurch einen ganz wunderbaren und vielleicht auch tiefen Zugang zur eigenen PRÄSENZ.
Achtsamkeit ist nicht nur ein schönes und neues Modeschlagwort. Achtsamkeit verbindet uns. Achtsamkeit verändert den Fokus, öffnet den Blickwinkel. Achtsamkeit schafft Verbundenheit, mit mir selbst und der Welt. Achtsamkeit hilft, zu reflektieren und anzunehmen.
Wenn wir wieder mehr bewusst uns spüren. Sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen – äußerlich, wie innerlich, nehmen wir uns selber auf ganz anderen Ebenen wahr und spüren, dass wir nicht nur dieser Beruf, diese Rolle, dieser Stress, dieses TUN sind. Je öfter wir das TUN, öffnet sich ein Raum und unser Blickwinkel! Ein absoluter positiver Kreislauf, weil wir im Alltag viele Dinge ganz anders wahrnehmen.
Achtsamkeit schafft somit eine Verbindung, führt zu einer inneren Stabilität, fördert durch die Ausgeglichenheit Beziehungen bzw. unser Verhalten im Außenkontext. Bin ich achtsam mit mir, werde ich auch offener mit anderen, geduldiger und gelassener.
Die Mohnblüte am Wegesrand, das singen der Vögel im Ohr, eine Duftnote in der Nase, Wolkenspiele, Farben, Formen usw. Damit schaffen wir uns eine eigene tiefe Präsenz mitten im Alltag.

Heim kommen, der ganz besonderen Art! Dieses Gefühl verbindet sich mit allem. Es nährt und fördert ganz viel, erhöht Verbundenheit, eigene STÄRKE, unsere LEBENSFREUDE.

Ein anderes Lebensgefühl entsteht und führt dazu das sich das Leben wunderbar in seiner Essenz wertvoll und magisch anfühlt, die LEBENSLUST entfacht…
Freudige Gefühle fressen Stresskampfhormone auf!
Hier ein paar Achtsamkeitsübungen:
Mit Freude und ACHTSAMKEIT einen Spaziergang machen.
Ein sehr effektiver Kraftort ist die Natur. Viele positive Effekte, wissenschaftlich untersucht. Es senkt Stresshormone, das Immunsystem wird gestärkt, Sauerstoffzufuhr erhöht, die Bewegung stärkt die Muskulatur, das gesamte Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt. Alles in allem fördert es auf ganz vielen Ebenen, zuletzt sei erwähnt natürlich auch unser Verbundeneinheitsgefühl. Schließlich sind wir ein Teil der Natur. Insgesamt fördern wir unseren eigenen Einfluss auf unsere Selbstregulation, die Balance im vegetativen Nervensystem und längerfristig erhöhen wir unser Wohlbefinden.
Wenn wir nun bewusst hier wieder mehr Achtsamkeit mit ein fließen lassen entsteht was supermagisches, die Gedanken kommen zur Ruhe. Dieser Effekt kann sogar für mehr sorgen. Für mich ist das eine Möglichkeit, um mich mit meiner inneren Stimme zu verbinden. Kreativität wird nicht nur bei mir, sondern bei vielen Menschen positiv angeregt.
Achtsamkeit hilft innerlich einen Schritt zurückzutreten. Wichtig ist auf eine neutrale Haltung zu achten. Nicht bewerten. Im oder unter Stress entsteht meist der Tunnelblick. Achtsamkeit hilft genau diesen Blickwinkel zu öffnen. Eine innere Haltung, die es ermöglicht, viel leichter andere Dinge wieder „zu sehen.“ Aus dieser Haltung werden stressige Situationen wesentlich anders wahrgenommen und neue Möglichkeiten gesehen, mit Situationen umzugehen. Damit ist keine egal Haltung gemeint, sondern Abstand und Ruhe zubekommen. Daraus entsteht Klarheit, die es uns ermöglicht, neue Lösungen zu finden. Wir werden stabiler, sicherer, ruhiger und gelassener.
Achtsamkeit fördert immer den Moment wahrzunehmen. Wir sind sooft in unseren Gewohnheiten und unserem Autopiloten gefangen. Tun viele Dinge fast gleichzeitig, Kochen, die Kinder versorgen, noch was dabei lesen, im Feierabend sind wir schon wieder am nächsten Tag auf und in der Arbeit. Viel zu verkopft, zu viel Gedanken, Sorgen und Ängste. Achtsamkeit hilft, aus diesen Gedankenspiralen auszusteigen.
Wenn wir Achtsamkeit üben, wird unsere Wahrnehmung auf das HIER und JETZT gelenkt bzw. sind wir in diesem Moment, in dieser Präsenz, des SEINS.
Mit jedem Üben, jeden neuen Fokus auf die guten Dinge/Momente trainieren wir unser Gehirn, sodass neue neuronale Verbindungen entstehen. Deswegen ist Achtsamkeit sehr effektiv und wirkungsvoll. Neben der Stressreduktion werden unsere Lebensempfindungen positiv verändert, durch die Ruhe und das zu sich kommen. Wir fühlen uns wohler, die Zufriedenheit steigt und insgesamt wesentlich ausgeglichener. Und auch Glücksgefühle können sich so mehr entfalten.

Die Übung: einen Spaziergang mit Achtsamkeit und Freude
Diese Übung kannst Du eigentlich überall machen, auf Deinem Arbeitsweg, oder wo Du gerade her kommst. Ich möchte wie schon beschrieben, die positiven Wirkungsweisen der Natur miteinfliessen lassen.
Du machst einen Spaziergang und lenkst immer wieder Dein Bewusstsein, Deine Aufmerksamkeit auf den Weg. Was fällt Dir auf? Was kannst Du sehen? Was hören? Was riechen? Was kannst Du fühlen? Was erfreut Dich? Was für positive Dinge siehst Du oder woran erkennst Du, das es für Dich positiv ist? Hat den Effekt, dass Du bemerken wirst, das Du bewertest. In erster Linie geht es um die bewertungsfreie Haltung zu den Dingen. Spiele damit, wahrnehmen und wieder den Fokus auf das positive, was ist schön. In diesem Wechselspiel entsteht ein neuer Zugang zu sich, dient und fördert die Bewusstwerdung eigener positiver Dinge die guttun.
Vogelgezwitscher, schöne Blumen, Farben, Formen, den Wind kühlend auf der Haut, die Sonnenstrahlen, oder lächelnde Gesichter, die Dir begegnen, frische klare Luft zum Einatmen, den Boden unter den Füßen. Über die Sinne entsteht unserer Wahrnehmung, nutze sie. Genieße immer wieder bewusst und werde genauso innerlich achtsam, welche Gefühle entstehen. Freude, Verbundenheit, die dadurch ganz oft entsteht, lass sie da, genieße, bade und kost sie aus, bleibe in der Haltung und lass sie wieder ziehen mit der Freude, was Dir neues und als Nächstes begegnet.

Diese Grundübung kannst Du vielfach abwandeln bzw. verändern.
  1. Ein Wechselspiel in der Beschleunigung und Entschleunigen. Werde Dir bewusst und spiele mit den beiden Arten. Schneller werden und wieder langsamer oder nur den Fokus auf immer langsamer werden, fast schon eine Gehmeditation, achtsam und präsent gehen. Wie ist der Bodenkontakt, was kannst du wahrnehmen? Spüre in Dich, in Deinen Körper, wie ist Deine eigene Gangart? Was machst Du mit Deinen Armen? Kann auch wunderbar zu Hause gemacht werden, also Regenwetter als Ausrede zählt nicht, davon abgesehen, ist ein achtsamer Spaziergang bei Regenwetter auch was feines …
  2. Barfuß laufen, das brauche ich nicht näher erklären, auf der Wiese oder daheim, wie oben beschrieben, nur noch direkter mit der eigenen Haut …
    Hier noch ein paar weitere Ideen zur Achtsamkeit.
    Kerzen:
    Einfach und durch das Wahrnehmen des Lichtscheines, der Wärme öffnet sich unser Blick. Eine Kerze im Dunkeln aufstellen, die Flamme beobachten, den Raum des Lichtscheines wahrnehmen, das Flackern, atmen, wahrnehmen.
    Achtsames Duschen:
    Wir sind oftmals so gehetzt, zu selbstverständlich und nichts Besonderes. Spüre achtsam das Wasser auf der Haut. Wie fühlt es sich an? Spüre den Schaum, das Duschgel, Deine eigenen Berührungen beim Verteilen!
Körperwahrnehmungsübungen:
Kann in jeder Situation gemacht werden. Sich immer wieder in den Körper holen, in sich spüren, Körperteile wahrnehmen, Füße, Beine, Bauch, Rücken, allgemein zusammengefasst oder nach Zeit und Bedarf, ganz kleinschrittig, Fußwölbung, Ferse, Zehen, Fußknöchel, Wade, Schienbein, Knie, Wölbung usw. beide zusammen oder eine Seite nach der anderen.
Wie sitze ich? Wie ist mein Rücken? Wo berührt mein Rücken die Lehne?
Diese Übung kann immer individuell angepasst und mit unterschiedlichen Aspekten ausprobiert werden.
Morgens nach dem Aufstehen den Tag mal anders begegnen:
Augen auf und schon Gedanken an den Tag oder der Wunsch liegen zu bleiben…
Werde wach, bleibe aber dann mit offenen Augen kurz liegen. Werde Dir Deinem „wach werden“ bewusst. Was kannst Du im Körper spüren? Was fühlst Du? Kannst Du Deinen Atem spüren? Wie hell ist es? Wie sieht der Raum aus? Wie sind Deine Empfindungen in Deinem Gesicht, Deine Augen? Achte und spüre wie Deine Empfindungen bei und mit solch einem Tagesstart sind und wie es sich über den Tag verhält.
Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren und hoffe, das Dir damit wieder mehr MAGISCHE NEUE FRISCHE in Deinem Alltag, Deinen Tagen verspüren und erleben wirst.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Neues aus meinem Youtube-Kanal

Hallo, in dieser geführten Meditation lade ich Dich wieder ein.
Entspannen, genießen, Kraft tanken mit einer Reise und Deiner Friedenskugel. lass Dich überraschen.
Meditationen nie anhören wenn Du Tätigkeiten ausübst, die Deine völlige Aufmerksamkeit benötigen.
Suche Dir wieder einen ruhigen Ort auf, wo Du eine gewisse Zeit ungestört und völlig verweilen kannst.
Ich wünsche viel Freude und eine entspannte Zeit.
Deine Bärbel
https://youtu.be/MQeJNkH_8Sw
(c) Text: Bärbel Gebhardt
(c) Bild: Canva
(c) Musik: Vinito Traumklang-Musik
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Von Zeit zu Zeit die Seele baumeln lassen!

 

„Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.“

Eine indianische Weisheit, die gerade in unserer hektischen Zeit immer mehr von Bedeutung wird. Völlig unabhängig, ob ich überhaupt an eine Seele glaube, ob es für mich mein ich, mein Inneres oder mein Herzbereich ist…

Wir MACHEN und TUN, sind getrieben, hetzen und verlieren uns allzu oft im AUSSEN. Vergessen dabei uns SELBST. So entsteht Unzufriedenheit und unser Leben wird von einem grauen Schleier überdeckt. Sehr leicht entsteht eine Abwärtsspirale, die massiv weiteren Stress produziert so weit bis Dauerstress entstanden ist und der (!) ist es der krankmacht.

Auch ich habe weiterhin Stress. In meinem Leben gibt es natürlich Umstände, Situationen, Dinge wie z. B. Höhen und Tiefen, positive wie negative Gefühle, Menschen, Anstrengungen, Herausforderungen, alte (neg.) Glaubenssätze, verschärfende Denkweisen und oh ja, der innere Kritiker, Schweinehund in mir macht mir genauso immer wieder zu schaffen und eine körperliche Stressreaktion verursachen. Doch gehe ich heute wesentlich anders damit um.
Sieh nicht nur den schwarzen Punkt.

Das Leben ist immer mehr als der kleine Punkt. Der Stress, der Mensch, unsere positiven wie negativen Gefühle.

Das Leben ist spitze, wenn wir es dazu machen,
was nicht heißt, dass es immer rund läuft, es nicht Phasen gibt, die extrem herausfordernd oder absolut blöd sind. Doch der Grundton spielt bei mir länger schon eine Harmonie, geprägt von Freude und Dankbarkeit. Das war nicht immer so.
Viel an meiner eigenen inneren Haltung gearbeitet. Und das kann jeder, es muss nur erst ins Bewusstsein.
Dabei entsteht Freiheit. Freiheit im DENKEN. Freiheit in meinen Entscheidungen. Freiheit trotz gesellschaftlicher Dinge, Erwartungen, Werte, Normen usw. Denn diese haben immer auch positive, wichtige Aspekte für ein gemeinschaftliches Zusammenleben hier auf der Erde. Ich bin offen und tolerant, aber nein, ich möchte nicht ständig jemand nackend auf der Straße sehen. Du verstehst, was ich meine…

Wichtig für mich und ich denke für alle, dass ich mein Glücksempfinden NICHT von geliebten Menschen, Dingen, Situationen abhängig machen sollte. Wenn diese Basis entzogen wird, werden Tür und Tor einer Abwärtsspirale geöffnet. Das eigene Glücksempfinden darf nicht daraus entstehen, sondern nur das i- Tüpfelchen sein.

Wir brauchen soziale Bindungen/Beziehungen, doch die intimste ist die mit sich selbst. Andere Menschen/das Verhalten liegt außerhalb meines Wirkungsbereiches, häufig sorgen die für emotionalen Stress und somit zur emotionalen Instabilität, aber meist, weil Abhängigkeiten oder Erwartungen bestehen:
Du bist für mein Glück da, ohne dies das kann ich nicht glücklich sein…
Fange an zu LEBEN, Dich zu erforschen und kennenzulernen, mach Dich frei von Bedingungen und Erwartungen, den Meinungen von anderen. Verlange keine Liebe, verschenke Liebe, weil sie einfach da ist, ohne eine Gegenleistung zu bekommen.
Mach Dich auf Deine eigene Reise.
Ein Weg, der sich lohnt. Das Leben bringt Dinge mit, ohhh ja, die sind absolut sch…e, aber bitte, bitte, bitte(!) sieh nicht nur den schwarzen Punkt auf einem Blatt Papier. Das ist eine kleine Facette, nur ein bestimmter Weg.
Es ist immer mehr WEISS da!
Schau genau, sieh das Gute, es ist da und öffne Dich für diese Fülle.
Einer meiner wichtigsten Schlüssel ist das Gleichgewicht zwischen den Polen der Anspannung und Entspannung. Dieser wichtige Effekt auf der körperlichen Ebene sorgt dafür, dass Stress nicht im Körper bleibt!
Für mich ist bewusste und aktive Entspannung zu einem Teil im Leben geworden. Natürlich ist es keine „Allerheilmethode“ (manche Schwierigkeiten sind zu tief und benötigen eine Therapieform). Mir hilft, aktive Entspannung mitten im Alltagsstress, meinen Ruhepol zu finden und den angesammelten Stress aus dem Körper zu schicken. Immer wieder so in meine Mitte zu kommen. Entspannungsmethoden helfen besser und gelassener mit schwierigen und hektischen Zeiten umzugehen.

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten. Yoga, Qigong, Thai Chi, Meditation, Achtsamkeit, autogenes Training, progressive Muskelentspannung und und und…
So individuell und einzigartig wir Menschen sind, so ist es auch mit Entspannungsverfahren. Was für den einen ist, ist nichts für den anderen. Der erste Schritt beginnt, indem ich offen mich auf die Reise begebe und schaue, was zu mir passt.

 


Setz den Rucksack der Hetze ab. Nimm einen tiefen Atemzug und staune…

Im Schimmer der untergehenden Sonne tanzt ein Moment der besonderen Art. Es funkelt, glitzert schimmert, schenkt viele Facetten. Anhalten, sehen, wahrnehmen, erleben, tief durchatmen.
Pause, nichts, kein tun, kein denken, kein früher, kein später.
HIER SEIN, sich leeren. Manchmal bedarf es nicht mehr. Achtsam werden für den Facettenreichtum der Welt, was uns geschenkt wird. Tag für Tag.
Moment für Moment, von Augenblick zu Augenblick. In der Summe eine Schatzkammer…
In Stille gehen, still in sich, tief, achtsam, berührend, ist wie ein Boot um zu seinen Inselgruppen der Dankbarkeit, Freude, Hoffnung, Vertrauen, Kraft zu gleiten. Immer weiter und seine Insel des eigenen Lichts entdecken…

Stille…
Ich verlasse einen Moment die äußere Welt,
ein Erscheinungsbild,
entspringt nicht dem Wesentlichen.
Ich lass mich ein,
sinke ein.
Wie ein Tropfen, der mit dem Ozean verschmilzt,
verschmelze ich, tief in, mit mir.
Zwischenräume gehen auf,
Erinnerungen tauchen auf,
ein Gemisch aus allem Äußeren,
oder dem ich.
Mit der Stille, die Dämme der Erinnerungen aufbrechen.
Der Ozean von Gedankenwellen beruhigt sich.
Grenzen verschwinden.
Fallen in grenzlose Stille.
Fallen in grenzenloses Nichts.
Fallen in unendliche Tiefe.
Fallen in grenzenlose Weite.
Fallen und Fliegen zugleich.
Nichts stört,
alles verschwimmt,
Vereint.
Eingehüllt in Stille.
Eingebettet in ihren eigenen Rhythmus.
Freiheit in der Grenzenlosigkeit.
Freiheit im NICHTS.
Sprösslinge säen,
Keimling der Dankbarkeit finden,
Liebe nähren,
Friedenssaat pflegen,
Glückseligkeit entdecken.
Vielleicht?
Vielleicht einfach in dem NICHTS hinter dem NICHTS,
ankommen,
verbinden.
Wie ein Schmetterling mit dem Wind tanzt.
Eingehüllt von dem Wind umarmt, umgarnt, getragen, gehalten.
Daheim sein.
Geborgen,
in dem puren SEIN.
Die ESSENZ meines Wesens spüren. Eins SEIN…

Ich wünsche Dir hier viel Freude genau das für Dich herauszufinden…

Namaste

Deine Bärbel Gebhardt

„Als ich aufhörte zu suchen, fand ich.“

Miniimpuls…
Alles ist schon da…
Du brauchst nichts tun.
Achtsam, Präsent sein.
Die Fülle, die Tag täglich geschenkt wird, wahrnehmen!
Mehr bedarf es nicht.

Jetzt-        hier      –      sein, in diesem Moment!

Das Sofa, der Bussitz, den Wind auf der Haut, den Boden unter den Füßen, Düfte die Dir begegnen, Gesichter, Menschen, Situationen, essen was du gerade zu Dir nimmst, die Wolken, saftiges Grün und Blüten an den Bäumen, die gerade an allen Ecken emporsteigen und uns verzaubern können, wenn wir sie wahrnehmen!
Leben, wirklich Leben beginnt mit Wahrnehmung! Insbesondere Sinneswahrnehmungen und der inneren Gefühlswahrnehmung. Daraus entwickelt sich tief Beständiges und Verbundenheit.
Die Geschenke des Lebens sind immer da, alles ist immer da. Mögen die Augen, Nase, Ohren, Nase, Haut und das Herz offen sein und diese Facetten wahrnehmen…
Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit.
Liebe Grüße
Deine Bärbel