Lasse jeden Tag immer etwas Mitt (e) woch hineinfließen …

Mitte …

Lasse jeden Tag immer etwas Mitt (e) woch hineinfließen.
Mitte zu finden, heißt im Gleichgewicht sein.
Mein Gefühl zu mir selber.
Seine Mitte finden, fängt für mich damit an, indem ich mich selber kennenlerne. Ich ein Bewusstsein für mich entwickle, so werden mir meine Bedürfnisse, Werte, Ängste, Prägungen, Stärken, Schwächen bewusst. Daraus ich meine Wichtigkeiten in Bezug auf meine persönlichen Ziele erkenne und entwickeln kann.
Wie möchte ich leben? Was möchte ich zum Ausdruck bringen?
Mehr aus der Mitte sein Leben kraftvoll zu leben beginnt, wenn ich aus und mit dem Herzen lebe. Was nicht heißt, das Leben nur mit „Dauergrinsen“ und schwebend gelebt wird.
Es gibt immer wieder Dinge im Leben, die uns herausfordern, die schmerzvoll sein können.
Gefühle können uns ziemlich aus der Mitte bringen. Stress oder das Verhalten von Mitmenschen und viele andere Dinge. Sie können uns ebenso aus der Mitte reißen. Einsam in der Blockhütte, in der Natur, ein Stressauslöser weniger?
Nicht unbedingt, da findet sich bestimmt was, der Bär, die Kälte, zu wenig, zu viel und und und….
Ich glaube, dass es völlig normal ist und jeder mal hier und dort aus der Mitte gelangt. Mit jeder Übung und dem bewusst werden, verändert es sich und man gelangt schneller wieder in diesem friedvollen Zustand. Regelmäßiges Üben und Bewusstsein und die Gelassenheit wird in vielen Situationen sich schneller ausbreiten, sich entwickeln.
Wie zur Mitte finden, bzw. sie mehr als Stabilität in sich selber erfahren?
Fragen
1. Stelle Dir Fragen und schreibe Dir die Antworten auf:
Weshalb habe ich das Gefühl, nicht in meiner Mitte zu sein? Kann ich es jetzt verändern oder ist es etwas auf längerfristiger Ebene? Wobei habe ich das Gefühl, in meiner Mitte zu sein? Wie fühlt es sich an in meiner Mitte zu sein? Wo und wie genau im Körper, im Inneren? Welche Gefühle habe ich dann?
Was kann ich jetzt dafür tun, um was zu verändern? Was brauche ich dafür? Wie kann ich es anders machen? Was kann ich konkret diese Woche, morgen tun? Wer kann mich dabei unterstützen?
Unübliches
2. Tue was UNÜBLICHES, was Du noch nie getan hast, schon gemacht hast oder schon immer tun wolltest. Haben wir das Gefühl der Starre, unser Gefühl alles ist unlebendig, in den Routinen und Alltagsabläufen gefangen, dann sind wir aus der Mitte. Um diese Flexibilität wieder zu erlangen, brauchen wir und unser Geist was Neues. Sowie es den Burnout gibt, gibt es auch den Boreout, also Unterforderung und Langeweile. Langeweile an sich sollte auch mal sein, weil sie kreative Prozesse in Gang bringt, jedoch nicht nur.
Eine Fremdsprache lernen. Einen anderen Wald erkunden, eine neue Therme, die Du besuchst. Mit dem Bus fahren, statt dem Auto. Eine Haltestelle früher aussteigen. Ein neues Hobby ausprobieren. Eine andere Stadt erkunden, wenn Du in einer größeren Stadt lebst, mal einen anderen Ortsteil erkunden. Zähne putzen mit der unüblichen Hand. Beim Essen die Augen schließen oder im Dunkeln essen. Ein neues Gericht ausprobieren. Neue Lebensmittel probieren. Vielleicht auch mal was wir nicht mögen, neu probieren und schauen, ob es immer noch nicht schmeckt, vielleicht schmeckt es nun oder ist nicht mehr so schlimm. Einen Fallschirmsprung. Einen Berg besteigen. Es gibt viele Dinge, sei kreativ und finde Dein`s, was Du Dir ermöglichen kannst …
Körperübungen/Wahrnehmung
3. In den Körper holen. Spüre Deinen Körper, wie gehst Du, wenn Du gehst? Wie sitzt Du? Was kannst Du in den Fingern gerade wahrnehmen, egal was Du in diesem Moment dann tust. Wie fühlt sich das Handy/Tabletdisplay bewusst an? Vermutlich glatt, es sei denn Du hast eine Spidermanapp. Kalt, warm, uneben, schief, dicker, dünner? Was verändert sich, benutzt Du einen Finger, welchen? Zwei?
Achtsames gehen. Was kannst Du in den Füßen wahrnehmen? Wie rollt der Fuß ab? Die Fußsohlen? Wo haben sie Bodenkontakt? Was in den Beinen? Was im gesamten Körper? Rücken? Hals? Wie fühlt sich der Untergrund an?
4. Lege Deine Hand/Hände auf Deinen Herzbereich/Brustbereich, die eigene wohlige Wärme der Hände spüren, da sein, diese Wärme ist nur für Dich.
Durch Deine Gedankenkraft kannst Du die Wirkung sogar intensivieren. So kann z. B. Wärme, Liebe, Frieden durch die Hände, mit Deiner Vorstellung als Bild, Schriftzug oder als reiner Gedanke, mit Deiner inneren Stimme noch mehr in Dir fließen und wirken. Achtsam werden, spüren, was passiert genauer gesagt, wie ist Deine individuelle Wahrnehmung. Im Herzbereich (mittig, unter dem Hals, Brustbereich) sitzt unter anderem die Thymusdrüse, die für das Immunsystem, Blutbildung und weiteren Körperfunktionen wichtig ist. Hier hilft es, ein wenig sanft diesen Bereich zu massieren oder sanft beklopfen und schafft damit eine wichtige Verbindung zu Dir. Viele Menschen fassen sich oft unbewusst an diesem Punkt, meiner Erfahrung nach, achte mal drauf.
5. Hand auf den Oberbauch, oberhalb Deines Bauchnabels, hier sitzt Dein Solarplexus. Unser Nervengeflecht, welches von dort sich in den ganzen Körper verteilt. Spüre Deine Wärme aus den Händen, die in diesen Bereich nun fließt, sich von dort ausbreitet in Deinen ganzen Körper. Auch hier kann wie oben beschrieben, die Wirkungen verstärkt werden. Außerdem hilft es einigen Menschen, im Umgang mit ihren Alltagsgedanken, wenn sie sich auf ein Bild, die innere Stimme, ein spezielles Wort oder Satz konzentrieren, beim weg driften immer wieder zu dem zurückkommen, sozusagen ein kleiner Anker um vom Sturm der Gedanken nicht weggespült zu werden.
6. Der Atem, vermutlich hast Du es schon oft gehört. Einfach, weil er immer dabei ist. Bewusstes und tiefes Atmen, 3-4-5 Mal, einfach den Atem beobachten, wie er in die Nase einströmt, die Lungen füllt, in den Bauch fließt, die Bauchdecke spüren und wieder zurück. Zum normalen Atemrhythmus wieder zurückkommen und hier weiter spüren, ein, aus, im Körper, der Nase, Bauch, Lungen.
7. Einen kleinen Stein, der für den Gedanken und das Gefühl in der Mitte zu sein, steht. Immer wieder zwischendurch in die Hand nehmen. Es kann auch ein Armband sein oder ein Ring, der bewegt wird. Damit verändert sich längerfristig das Bewusstsein und die Hilfsmittel werden nicht mehr benötigt.
Es kann auch das Assoziieren mit einer roten Ampel sein. Nicht ärgern, weil sie Rot ist, sondern erfreuen, weil sie für den Moment Dir den Raum schafft und in Deine Mitte führen kann.
Ich persönlich nutze diesen kurzen Raum immer wieder im Alltag. Ich schaue auf die rote Ampel, habe sie im Blick. Mein gedankliches Bild dazu eine Handbewegung mit meiner linken Hand, in der Mitte vor der Brust, von oben über dem Kopf bis zu Mitte der Brust, mit ein paar bewussten Atemzügen.
Das tue ich nicht real nur auf der gedanklichen Ebene. Dieser kleine und sehr kurze Impuls führt mich wieder in meine Mitte, werde auch weiter danach viel ruhiger. Das geht natürlich nicht sofort und bei starken Stressauslösern reicht das nicht. Wie so vieles im Leben bedarf regelmäßiges Üben, bis es als positive neue Gewohnheit verinnerlicht ist.
8. Für jeden Menschen gibt es Orte sogenannte Kraftplätze, spezielle Tätigkeiten, einen speziellen Ruheort, bei denen wir das Gefühl in der Mitte zu sein, sehr besonders haben.
Kulturell, Temperament abhängig und deswegen völlig individuell bei jedem Menschen.
Natur, Gesellschaft, Kulturveranstaltungen, daheim oder außerhalb, lesen, kreativ sein, kochen, egal was, tue es regelmäßig und mit mehr Bewusstsein und Achtsamkeit.
Praktisch gesagt all die Dinge, wo Du Zeit und Raum vergisst, ganz in dem was Du tust, zentriert, fokussiert und aufgehst.
Außerdem können innere Fantasiereisen zum Ruheort oder Kraftplatz sehr hilfreich sein. Dazu stellen wir uns unseren persönlichen inneren Ruheort vor. Malen ihn uns mit all unseren Besonderheiten genau aus. Je öfter wir ihn uns vorstellen, je mehr verinnerlichen wir dieses Gefühl und kann so im Alltag nur durch das Vorstellen uns ebenfalls wieder in die Mitte bringen.
Für den inneren Ruheort gibt es auf meinem YouTube Kanal auch eine geführte Meditation von mir.

 

Wie Du siehst, gibt es neben der klassischen Meditation, die längerfristig natürlich auch wirkungsvoll uns in die eigene Mitte wieder bringt, viele andere Dinge. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die im Alltag wahre Wunder bewirken können. Wir nicht am Ende des Tages völlig genervt, gereizt, gestresst den Tag abschließen, weil wir so immer wieder uns selber spüren, wahrnehmen und in unsere Mitte gefunden haben.
Ich wünsche Dir viel Freude in Deiner Mitte, bist Du dort, wird es Dein Stresserleben wesentlich positiv beeinflussen und verändern.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Die Blume der Lebendigkeit …

Ein paar Sonntagsgrüße …
„Frage dich nicht, was die Welt braucht – Frage dich, was du brauchst, um dich lebendig zu fühlen und dann tu es. Denn die Welt braucht lebendige Menschen.”

Harold Whitman

Lebendigkeit ist eine Energie, mit der die innere „Lebensblume“ in jedem Menschen erblüht. Schenken wir Momenten unsere Achtsamkeit, erleben wir ein Ankommen der tiefsten Präsenz, die uns geschenkt wird.

Unsere Lebendigkeit im Moment.

Lebendigkeit hat viele Facetten, laut, wild, bewegend oder ruhig, leise, langsam, still.

Lebendigkeit entsteht nicht immer im Rausch von positiven Gefühlen.

Alles anzunehmen, was sich gerade zeigt.
Positive und negative Gefühle. Mit dem Vertrauen und Wissen, das alles vergänglich ist, wiederkommt und genauso immer da ist. Sich an der entsprechenden Stelle wieder den Raum der Lebendigkeit nimmt. Ich kann traurig sein und später natürlich tiefe Freude empfinden. An Kindern sieht man sehr gut, dieses natürliche Wechselspiel. Sie verharren jedoch meist nicht in dem damaligen Gefühl, sondern das was sich erneut zeigt, und ihre Lebendigkeit erblüht erneut.

Meines Erachtens schenken wir uns tiefe Lebendigkeit, wenn wir da sind, wo wir sind. In dem Moment, der sich gerade zeigt, mit unserer Achtsamkeit, unseren Sinnen, Gefühlen, unserer Präsenz.

Wir lernen so vieles, entwickeln Begriffe und katalogisieren, was immer auch sinnvoll ist. Doch verlieren wir den Kontakt zu dem Moment, werden wir rastlos, unachtsam und unlebendig.

Sehe ich Farben, einzelnen Bestandteile, die Blüten, den Stängel, Blätter, Formen, den Boden, den Geruch oder eine Blume?

Wenn ich mir die Zeit nehme für solche Momente, denen ich mich bewusst widme, entsteht Lebendigkeit.

Wir nehmen unsere Welt durch unsere Sinne wahr. Mit unseren Sinnen kommen wir in die Gegenwart, dass was jetzt gerade ist.

Mit Achtsamkeit den Zauber des Lebens wieder mehr entdecken …

 

Mehr Tiefe finden durch eine neue Art der Wahrnehmung. Eine Stille in sich, all das kann jeder erfahren, erleben und leben. Das EINZIGE was der Mensch benötigt ist sich selber.

Es gibt jeden Tag immer wieder Momente, die darauf warten von Dir entdeckt zu werden.

Farben und Formen um Dich herum. Menschen, Dein eigener Körper, Geräusche. Achte mal auf den Klang der Stimmen, die Sprachmelodie.

Werde Dir bewusst und bleibe bei Deiner Wahrnehmung, versuche bewusst nicht mit Begriffen ihnen Bedeutung zu verleihen. Bleibe bei Deinen Empfindungen. Die „Lebensblume“ von Deiner Lebendigkeit wird eine andere Qualität in Dir bekommen.

Das ist die Blume der Lebendigkeit, in der viele weitere Dinge in uns, sich entwickeln.

Hören – gehört werden, verstehen – andere verstehen, sehen – gesehen werden …

Annahme, Wertschätzung, Dankbarkeit, Freude, Akzeptanz, Wärme, Geborgenheit und Loslassen.

Das Risiko eingehen, etwas zu finden, zu sehen, zu sein, was jenseits der materiellen Konsumgesellschaft liegt, mag jeder für sich selber entscheiden. Wer dieses Risiko eingeht, kann was erleben und leben, auf einer anderen Art und Weise.
  • Das Atmen frischer klarer Luft.
  • Das Flüstern des Windes im Rascheln der Blätter.
  • Das Spielen der Wolken im Himmel.
  • Das Rauschen des Meeres, der See.
  • Das Farbenspiel der Blumen.
  • Das Spüren wohltuender Sonnenstrahlen auf der Haut.
  • Das Spüren der Windbrise im Gesicht.
Achtsam mit sich selber sein. Achtsam die Welt erleben, kann sehr viel, bringen Träume und Glück, einfach zu sein, zu existieren, egal warum, weshalb, einfach da sein und sich daran erfreuen. Ein Teil des Großen und Ganzen zu sein …
Alles wird mehr und mehr zum Wunder, auch das innere Gefühl. Egal was wir tun, wird zum Erlebnis. Der Beruf, in den Wänden daheim, in den Beziehungen, dem Umgang Miteinander, unseren Erfolgen, Leistungen, alles wird aus einer neuen Perspektive und Lebensgefühl erlebt.
Bist Du bereit für dieses Risiko? …

Die schönen Momente wollen wir gerne festhalten. Schenken wir ihnen unsere Aufmerksamkeit, können sie in die tiefe Ewigkeit im Herzen einziehen.

Schön sind sie gewesen, haben mich erfüllt, berührt, getragen, erfreut.
Gerne erinnere ich mich an schönen Zeiten, verharre ich in ihnen, haben neue wenig Chance. Das Leben ist ein stetiger Wandel. Ein KOMMEN und GEHEN, ein BEGINN und ein ENDE. Ein BLÜHEN und WELKEN. Verändert sich. Ist vergänglich.

„Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“

Johannes Wolfgang von Goethe
Dann bleiben sie wie ein Dorn in meiner Hand, gehe weiter, jedoch mit dem Schmerz in der Hand, so habe ich in der Gegenwart Freud und schmerzvolle.

Das Leben fühlt sich immer mehr nicht lebendig an. Lebendigkeit ist eine Urquelle, ankommen im Sein. Lebendigkeit ist bedingungslose Freude, tief innen. Entspannt, ruhig, friedvoll und demütig. In jedem Menschen befindet sich seine Quelle der Lebendigkeit. Mit Stille, innehalten, Achtsamkeit, unserer Präsenz von unserem Sein und dem achtsamen, demütigen Genuss der schönen Momente, kann die Lebendigkeit immer wieder sprudeln…

Wenn Du Deine Lebendigkeit im Moment nicht spüren kannst, so möchte ich Dir heute Mut machen, dass Deine Lebendigkeit, Deine Freude bzw. Lebensfreude ein Wechsel zwischen den Gefühlslagen beinhaltet. Jeder kennt diese überschwänglichen Gefühle, wo wir die ganze Welt umarmen könnten, wir, ja unser Körper sozusagen in einem Glückshormoncocktail badet, regelrecht durchflutet wird.
Sind wir im Stress gefangen verändert und verengt sich unser Blickwinkel.So manche Dinge, die früher sehr viel Freude gemacht haben, wir uns lebendig gefühlt haben, fühlen sich schwer und irgendwie nicht mehr richtig an. Entweder hat sich unsere Einstellung verändert, das darf nämlich auch sein, in jeder Phase entwickeln wir uns weiter und ist ein Glaubenssatz, weil es immer so gewesen, muss es sich immer so anfühlen/so sein. Oder es ist ein Alarmzeichen, das wir zu viel Stress erleben, keine Pausen haben, keine/zu wenig Entspannung, keine/wenige Anerkennungen/Wertschätzung erfahren, Bedürfnisse nicht/wenig erfüllt werden, unser Herz nicht gehört wird, wir keine Grenzen ziehen können, uns abhängig von den äußeren Umständen machen usw.

Was darf mehr in meinem Leben fließen, damit es sich frei und leicht anfühlt?

Mit dieser Frage möchte ich Dich inspirieren Dir genau darüber Klarheit zu bekommen, meist wissen wir intuitiv genau Bescheid, was wir nicht wollen. Setzen aber genau dort den Fokus drauf. Das bringt meines Erachtens nicht viel bzw. kann es dort gefangen halten und wir fühlen uns eher schlechter. Werde Dir wieder Dingen bewusst und schreibe Dir wenn Du magst alles auf. Sich auf der schriftlichen Ebene auseinander zusetzen und aufzuschreiben, vertieft Prozesse. Es müssen keine langen Sätze sein, kurz und prägnant, sodass es für Dich stimmig ist.

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare und mit hoffentlich wieder mehr frei fließende Lebensenergie und Deiner LEBENDIGKEIT.

Liebe Grüße
Deine Bärbel

 

 

 

 

Jahresende …

Ein Hauch LIEBE …

Ich muss alles LIEBEN, mit und durch LIEBE walten lassen?

Nein, ein Hauch von Liebe ist alles und nichts. Ein Hauch von Liebe reicht aus.

Ein Hauch Liebe …

Gibt, schenkt, nährt, befreit, trägt, verbindet, schafft Raum für so vieles.

Ein Hauch Liebe, ist mehr wert als so manch vergoldeter Prunkbecher.

Ein Hauch Liebe in der Akzeptanz und die Gelassenheit gesellt sich tief dazu.

Ein Hauch Liebe in Worten, verwandelt magisch.

Ein Hauch Liebe und das Gute wird immer präsenter sein.

Ein Hauch Liebe in mir, für mich selber und die Lebensschritte werden erheblich leichter.

Ein Hauch Liebe versprüht Wohlwollen, was Annahme, Sicherheit und Ruhe wachsen lässt.

Ein Hauch Liebe lässt kleine Dinge groß werden und somit etwas tief Beständiges im Blick, im Verhalten, in Momenten, in der Wahrnehmung entstehen.

Ein Hauch Liebe im Schmerz, macht in nicht weg, das Leiden wird sich verändern und der Blick öffnet sich.

Ein Hauch Liebe ist mehr als Tropfen im Meer.

Ein Hauch Liebe und Güte reist über die Erde und darüber hinaus.

Ein Hauch Liebe in allem und vieles wird sich verändern.

Ein Hauch Liebe lässt das Verständnis wachsen.

Ein Hauch Liebe, so wie der Kosmos eine Gesamtheit von Raum, Zeit, Energie und Materie ist, bringt er eine Verbindung, diese Gesamtheit ins Herz.

Ein Hauch Liebe in jeder Begegnung und wieder mehr Freundlichkeit verbreitet sich rasant schnell über den gesamten Globus.

Ein Hauch Liebe und das Mitgefühl wird sich wieder mehr entfalten.

Ein Hauch Liebe schafft Vertrauen, nicht nur, weil man dies oder das ist, sondern weil man ist.

Ein Hauch Liebe im Umgang miteinander, öffnet, weitet das Herz, sowie Blumen durch Wasser und Sonne benötigten, die Saat des Friedens wieder im inneren gedeiht.

Ein Hauch Liebe, egal welch düsteren Wolken das Leben gerade beherrschen, ein Hauch berührt in den Tiefen.

Ein Hauch Liebe.

Nur ein Hauch Liebe …

Bist Du bereit mehr der Welt mit Deinem Hauch Liebe zu schenken?

Entscheide Du, ob Du bereit bist ein Hauch Liebe zu leben …

Ein Hauch von Liebe sei mit Dir im NEUEN JAHR …

Liebe Grüße

Deine Bärbel

4 Advent …

 

Die 4. Kerze brennt. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Deshalb habe ich, bevor Du auf Deine lieben Menschen triffst, Dir diese Frage mitgebracht …

1. Was liebst Du an den Menschen, mit denen Du das Weihnachtsfest verbringst oder wieder siehst?

Das Licht ist immer in Dir. Ob groß oder klein. Jeder hat seine Talente und Gaben, bringt hier auf dieser Welt dies immer zum Ausdruck. Mit Wertschätzung und Menschlichkeit können wir es schaffen, wieder mehr Menschen zum Strahlen und Leuchten zu bringen. Damit wir den Kreislauf unterbrechen, dass Menschen immer glauben, sie seien nur wertvoll, wenn sie etwas leisten um angenommen, geliebt und gesehen zu sein. Wir alle mehr Bewusstheit schaffen, für die eigenen Päckchen, die jeder auf dem Rücken trägt. Hier mit Freundlichkeit, Güte, bedingungsloser Liebe für sich selber und anderen wird viel verändern.

Ich wünsche Dir in Deinem Leben viele schöne leuchtende Sterne.

Sterne, die Dich mögen, Dich erfüllen. Dich strahlen lassen. Du dies ebenso für andere sein kannst.

Herzliche Grüße

Deine Bärbel

3 Kerzen leuchten …

Heute am 3. Advent einen kleinen Impuls!
„Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben –
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.“
Rumi
Liebe Grüße
Deine Bärbel

2. Advent…

Die zweite Kerze brennt, heißt, es ist der 2. Advent …
Dazu habe ich Dir diese Frage mitgebracht.
9. Welchen Duft verbindest Du mit der Adventszeit? Was gibt es in der Adventszeit alles SCHÖNES zu sehen? Was gibt es speziell nur im Advent zu hören? Was schenkt die Adventszeit innerlich an Gefühlen?
Heute am 2. Advent darf s ein wenig mehr sein …
Die Schönheit einer Blüte,
ihre Farbe, ihr Duft,
die zarten, fast durchscheinenden Blätter –
ein Hauch,
verletzlich.
Wahre Schönheit
schließt Vergänglichkeit ein
und gibt doch eine Ahnung
von der Ewigkeit,
dem Beständigen,
ohne das sie nicht wäre.
Wie oft habe ich gewünscht,
einen Augenblick meines Lebens
für immer festhalten zu können!
Die Uhren anhalten,
den Lauf der Zeit unterbrechen,
damit alles so bleibt,
wie es mir lieb und vertraut ist.
Das Leben kann niemand anhalten,
so wenig wie einen Fluss
oder die Wellen des Ozeans.
Der Fluss ist nicht mehr, was er war,
wenn sein Wasser zu fließen aufhört.
Das Leben erstarrt,
wenn man es festhält.
Meine Seele ist so lebendig,
dass sie nirgendwo anhaften
oder sich ausruhen will.
Immer flieht sie
aus den unendlichen Formen der Welt,
um im Ewigen, Unbegrenzten
zu Hause zu sein.
(Aus dem Zen- Buddhismus)
Das Leben ist voller Magie, wenn wir Augenblicke wahrnehmen und der Magie des Lebens vertrauen. Die Magie des Lebens spüren. Die Magie des Lebens der unbändigen Freude und Leichtigkeit. Immer wieder Augenblicke des Seins verspüren …
Wenn wir immer wieder für Augenblicke achtsam werden, in denen wir uns glücklich, wohl, zufrieden, stolz und dankbar sind, werden wir unseren Stress wesentlich anders wahrnehmen und bewerten. Achtsamkeit ist ein wichtiger Schlüssel. Mit Achtsamkeit schaffen wir uns immer wieder diese Augenblicke bewusst und präsent werden zu lassen, die uns auf anderen Ebenen nähren.
Der Fluss des Lebens bedarf eine Balance in der Flexibilität. Halten wir zu starr fest, bleibt das SCHÖNE, wie ein Stachel. Erlauben wir uns, das alles was wir haben, nur dieser Augenblick ist, der an sich uns ebenfalls nicht gehört oder den wir besitzen, öffnen wir Räume, das Leben mehr in seinen Facetten wahrzunehmen.
Lassen wir immer wieder los, haben wir die Hände frei für mehr Achtsamkeit für den jeweiligen Augenblick. Manchmal entsteht Unachtsamkeit, weil wir in der einen Hand das Gestern starr festhalten und in der anderen Hand schon den Morgen, dabei sind beide Hände voll, nicht für den jetzigen Augenblick. Wir müssen so viel Kraft aufbringen, verstricken uns dabei immer mehr selbst. Kommen nicht in den eigenen Fluss, bauen einen Staudamm für das HEUTE. Uns dadurch in Sorge und Angst auf MORGEN blicken lassen. Pläne, Visionen entwickeln und sich Ziele zu setzen sind wichtig. Bringen Mengen an Kreativität für das HEUTE.
In der Balance und mit freien Händen im HEUTE!
In unserer schnelllebigen Zeit haben wir die Achtsamkeit, das Genießen, Präsent sein, Augenblicke wahrzunehmen manchmal etwas verloren. Die gute Nachricht, egal welches Alter, egal welche Bildung, können wir sie wieder finden. Ein Muskel, der trainiert wird, baut sich auf, je mehr uns vieles bewusst wird und wir unseren Fokus darin üben, baut sich unser Achtsamkeits- und „Augenblickpräsenz“ Muskel auf. In diesem Prozess sich nach und nach eine wohltuende und tiefe Dankbarkeit entwickelt, für sich, dem Leben und für/ mit anderen.
Was nach und nach zu mehr Verwurzlung in sich selbst führt. Es entsteht Harmonie und Verbundenheit im INNEREN …
Für mehr Achtsamkeit benötigt es nicht viel. Mit unseren Sinnen ist ein guter Zugang, um Achtsamkeit im Alltag zu kultivieren.
Auch wenn ich mich wiederhole …
Immer wieder im Alltag bewusst den Fokus auf seine Sinneswahrnehmungen lenken.
Was sehe, rieche, schmecke, höre, fühle (äußerlich mit der Haut, wie innerlich in meinen Gefühlen) ich?!
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine noch in der Adventszeit viele MAGISCHE Augenblicke, erlebt, belebt und genossen mit Deiner vollen Präsenz und Achtsamkeit!
Deine Bärbel

Adventszeit

Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit im Dezember…
Hier meine Adventsfrage für Dich.

Was bereitet Dir wohlige, ruhige Empfindungen in der Adventszeit?

Die Adventszeit, eine Zeit der Ruhe und Stille, heimkommen, ankommen.
Eine Zeit der Sinne, Besinnlichkeit, gemütlich und still, so sollte es sein.
Stress, Hektik und Eile bestimmen aber oftmals diese Zeit.
„Die Sonne steht tiefer. Die Helligkeit wird kürzer, bleibt hinter mancher Wolkendecke verborgen und wir können die Sonne nur erahnen.
Es riecht nach Zimt, Mandeln und ein Hauch von Heimlichkeiten, schwebt in der Luft. Kerzen erhellen die Dunkelheit. Warm und geborgen erfreue ich mich an dem nährenden Kerzenschein. Eine Tasse Tee oder Kakao und gebackene Plätzchen gehören ebenso dazu. Ich genieße den Duft dieser wundervollen Zeit. Eine Zeit die Ruhe, Stille und demütig alles in ein neues Licht erscheinen lässt. Zur Klärung hilft. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Was war, wo will ich hin, stellen sich gerade in dieser Zeit sehr viele Menschen …“
Neben der Frage soll mein heutiger Beitrag Dich inspirieren, diese Zeit, ganz bewusst mit mehr Achtsamkeit zu füllen. Ich möchte Dich einladen, in den nächsten Wochen, wieder „mehr“ wahrzunehmen.
Achtsamkeit ist nicht nur Achtsamkeit. Achtsamkeit ist eine Basis für unsere Wahrnehmung der Welt. Sie führt immer wieder zu sich selbst zurück. Sie lädt ein und hält immer wieder uns an.
Immer wieder achtsam mit Deinen Sinnen hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen (äußerlich und auch innerlich, welche Gefühle entstehen bei manchen Dingen.)
Deine Empfindungen mit und für die Schönheiten der Weihnachtszeit verändern sich.
Das Gefühl, durch diese Zeit zu rasen, verändert sich. Da bin ich mir sicher.
In diesem Sinne, genieße den 1. Advent und DEINE ADVENTSZEIT…
Deine Bärbel

Sorgenstuhl…

Guten Morgen…
…„Liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da …“
Sorgen und grübeln können die Lebensfreude und unseren inneren Frieden ziemlich gefangenhalten. Wir sitzen im Sorgenschaukelstuhl, fesseln und berauben uns selber.
Schaukeln kann sehr beruhigend sein, wie wohlig war dieses Gefühl im Mutterleib, hin und her getragen zu sein, jedoch nicht mit einem Kopf voller Sorgen, Gedanken und ständigem grübeln.
Manche Menschen stehen schon morgens auf und haben düstere Befürchtungen, die sich über den ganzen Tag, bis in die Nacht, den Träumen, in die Beziehungen, in jedem Handeln und Tun immer weiter ziehen.
Kann ich somit zufrieden, harmonisch, freudvoll, wohlfühlend mein Leben empfinden?
Oft wissen wir, dass es zu nichts führt, driften jedoch schneller ab, als uns lieb ist und guttut.
Ich glaube, wir möchten mit Sorgen, sorge für etwas tragen, uns auf etwas vorbereiten.
Es gibt natürlich viele verschiedene Aspekte. Wir Menschen sind individuell. Natürlich kann es sein und nicht zu 100 % für Dich stimmen. Es geht hier um meine Erfahrungen und meine Sicht der Dinge. Mich hat es jedoch in den letzten Jahren wesentlich freier gemacht.
Mit dem „zu viel Sorgen“ machen, versuchen wir uns vor Schmerzen, zu bewahren. Ängste aus dem Unterbewusstsein, ein mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl oder Glaubenssätze können sich in übertriebenen Sorgen zeigen. In meinen Augen versuchen wir auf einer Art und Weise Kontrolle, Sicherheit, Orientierung zu bekommen.
Sich Sorgen zu machen ist nicht dramatisch, jedoch wenn sie alles überschatten, dann sind sie längerfristig ein emotionaler Stressfaktor. Unsere Gefühle, Gedanken rufen Körperreaktionen hervor, sind in Wechselwirkung, steuern und beeinflussen uns. Zu viel Sorgen über unsere geliebten Menschen, über unsere Arbeit oder was auch immer, versetzen immer wieder in einem negativen Zustand.
Verengen den Blickwinkel, überschatten vieles andere und vor allem das Positive und Schöne. Wir berauben uns selber von nährenden positiven Lebensgefühlen.
Eine Sorge kann ein Hinweis und eine Einladung sein, sich mit inneren Anteilen zu beschäftigen. Ansonsten beschäftigen wir uns mit etwas, malen sehr dramatisch uns Dinge aus. Unser Gehirn kann das sehr gut, jedoch kann es nicht unterscheiden, ob es nur Fantasie oder Realität ist. Unser Organismus reagiert klassisch mit Stressreaktionen im Körper. Anspannungen, Blutdrucksteigerung, Schlafstörungen und vieles mehr. Das heißt, wir schaukeln in dem Sorgenstuhl, verbrauchen sehr viel von unserer Kraft, werden immer müder und kraftloser, kommen aber nirgendwo wirklich an.
Aus dem Sorgenschaukelstuhl aussteigen.
Unsere Gedanken sind mächtig, für uns selber, wir können sie schöpferisch walten lassen oder uns selber in die Finsternis verfrachten. Vertrauen und Akzeptanz im Leben zu finden, ist eine Herausforderung. Auf sehr vieles im Leben haben wir konkrete Möglichkeiten es zu steuern, zu gestalten, und doch gibt es Aspekte, auf oder mit denen es nicht geht. Wir dürfen akzeptieren das es immer etwas gibt, was außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten liegt.
Mit meinen Sorgen kann ich nicht verhindern, …
… dass der Partner mich nicht mehr liebt.
… dass ich nicht die Arbeit verliere.
… dass meine lieben Menschen um mich herum nicht sterben.
… dass ich keine Unfälle erleide.
… dass ich vor Krisen/ Krankheiten geschützt bin.
Alles schmerzvolle Situationen, die ich genauso wenig fühlen möchte. Und glaube mir, früher war ich oft genug in diesem Kreislauf gefangen.
Situationen sind immer, wie sie sind, sonst wären sie anders!
Akzeptanz heißt niemals das wir resignieren. Akzeptanz ist der erste Schritt zur Bewältigung einer Situation, Belastungen, Stress, Gefühlen, einer Krise. Situationen zu akzeptieren ist eine innere Haltung, die dazu führt, dass die unveränderliche Realität angenommen wird. Damit verliert sie eine Menge von ihrem Schrecken, den der Widerstand, den wir selber hegen, zieht Energie, die an anderer Stelle uns fehlt.
Wir können mit den Sorgen bestimmte Dinge nicht verhindern. Wir können aber schauen, was es in uns auslöst, was dahinter steckt, was ich anstelle möchte oder brauche. Sozusagen der Impuls, der für die Bewegung zum Aufstehen benötigt wird.
Es geht nicht darum sich mit Gegengedanken, was schön zu reden, sondern, die Gedanken der Sorge zu überprüfen, ob Sie richtig, angemessen, realistisch, überzogen, einseitig usw. sind. Wird mir bewusst, dass diese negativ bewertet sind oder ich die eigentlichen Gründe dahinter, wie Ängste (z.B Angst vor dem Alleinsein), Bedürfnisse, Werte usw. entdecke, kann ich durch die Bewusstwerdung neue, hilfreiche Gedanken/ Erkenntnisse /Ziele entwickeln.
Diese angemessenen Gedanken sind weniger belastend, führen zu angenehmeren Gefühlen.
Weiterhin hilft es, wenn wir in Gedankenströmen unseren körperlichen Zustand verändern. Bewusstes Aufrichten des Rückens/Kopf anheben, Arme/Beine bewegen, der Gang zum Kopierer, spazieren gehen oder natürlich generell Sport betreiben. Dabei passiert, dass wir selber auf unsere körperlichen Prozesse Einfluss nehmen und verschiedene wichtige Hormone verändern, sozusagen in Gang bringen.
In den Körper holen. Bewusstes spüren von Deinen Füßen, Armen, Beinen ist eine Methode in sich wieder ruhend zu werden.
Ein kleiner Stein in der Hose und diesen in die Hand nehmen. Es geht immer darum, wieder zu sich zu finden. Und das geht sehr gut über den Körper, den haben wir immer dabei.
Der Atem darf an dieser Stelle nicht fehlen. Konzentrieren wir uns auf unseren Atem, sind wir bei uns, im Hier und Jetzt, bei uns, im Sein. Der Körper entspannt sich, stressige Empfindungen verringern sich. Situationen werden ganz anders wahrgenommen und bewertet.
Es ist völlig normal, dass wir am Anfang oft hin und her zwitschern. Mache Dir also bitte keine Sorgen darüber…
Bewährt hat sich auch die Stopp-Technik. Stressauslösende Gedanken/Probleme/Sorgen erkennen und stoppen.
Übung: Sitzen, atmen, Augen schließen, sich dem Gedanken, der Sorge oder Problem widmen vorstellen, wer oder was genau, wie fühlt es sich an…?
Cut!!!!
In die Hände klatschen dabei sofort die Augen öffnen! Innerlich deutlich laut Stopp sagen, wenn möglich auch Laut aussprechen. In Situationen wo es nicht geht, Fuß stampfen, kräftig atmen, Körper anspannen, Hände zur Faust anspannen und dann schnell lösen.
Diese Übung ermöglicht durch die Kombination mit den körperlichen Signalen einen Moment deutlich dem Gedankenkarussell Einhalt, zu geben. Um sich danach wieder zu sammeln, zu zentrieren und aus dieser Spirale auszusteigen.
Natürlich gibt es noch mehr, dies sind ein paar Möglichkeiten, die uns helfen können.
Aus der Finsternis erstreckt sich das Licht. Das ganze Leben erscheint in einem anderen Licht.
Akzeptanz für die Dinge auf die wir keinen Einfluss haben. Sich Sorgen zu machen ist nicht nur schlecht, wenn sie zum Reflektieren und zum Handeln uns bewegen. Mache ich mir jedoch Sorgen um Ereignisse die vermutlich nicht eintreten werden, welche außerhalb meines Einflusses liegen, sie mir immer weiter in Horrorszenarien ausmale, damit in die negative Gedankenspirale rutsche, kostet es nur meine Kraft. Somit sich weniger/kein harmonisches, vertrauendes Lebensgefühl in mir entwickeln kann.
Nochmal kurz zusammengefasst:
1. Bewusstwerdung
2. Akzeptanz und Klärung
-Sorgen als ein Teil sehen.
-Was steckt dahinter?
-Werte, Ängste, Gefühle, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Prägungen, Erfahrungen Bedürfnisse, Glaubenssätze?
Akzeptanz schafft Freiraum. Nicht den Dingen ausgeliefert zu sein, sondern Flexibilität erlangen und dabei Gefühle zu haben, trotzdem handlungsfähig zu sein.
3. Kreislauf der sorgenvollen Gedanken durchbrechen
-Körperlichen Zustand verändern
-Bewegung
-In den Körper holen. Körper wahrnehmen, spüren. Taktiler Reiz wie z. B Stein in der Hosentasche
-Atem wahrnehmen
-Stopp-Technik
-Was tut mir gut? Was möchte ich? Was möchte ich anstelle von … ? Bei welchen Tätigkeiten geht mein Herz auf?

Nette Gesellschaft, Lachen, Spaß, Humor und Ulk im Leben, können die Sorgen nicht immer nehmen, jedoch vertreiben sie uns ebenfalls aus dem Sorgenschaukelstuhl …
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine Menge Situationen, nette Gesellschaft, die Dich zum Lachen bringen.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Maskenball …

Dem Maskenball ein Ende setzen …

„Schenke ich mir die Geborgenheit, die ich verdient habe, weil ich bin, schenkst du mir Geborgenheit, brauche ich die Maske nicht.“
Bärbel Gebhardt
Mögest Du Geborgenheit in Dir erleben.
Geborgenheit ein Gefühl, welches ganz bedeutsam und tragend ist. Viele Facetten beinhaltet. Sicherheit, Wohlbefinden, Schutz, Frieden, Ruhe und etwas mehr.
In der Geborgenheit entsteht Annahme, gesehen werden, Akzeptanz, Zuneigung, Vertrauen, Nähe, Wärme, Liebe, Fürsorglichkeit. Ein wichtiges Fundament für das Lebensgefühl, für die eigene Entwicklung seiner inneren Stabilität. Das Gefühl der Geborgenheit braucht jeder Mensch. Ob es durch andere Menschen, mit/für etwas entsteht, mit mir selber.
Im besten Fall haben wir in den ersten Lebensjahren diese Erfahrung gemacht, wo durch die Geborgenheit ein tiefes Urvertrauen entstanden ist. Leider aber nicht immer, was nicht heißt, es im Leben sich selber wieder aufzubauen, oder zu erfahren wäre. Die Prägungen in der Vergangenheit haben maßgebliche Bedeutungen für das Leben, jedoch können wir durch unserem bewusst werden, dem Erkennen von Mustern, Strategien, Mangel, Glaubenssätzen uvm. im späteren Leben viele Aspekte immer wieder fördern, verändern und sogar heilen. Die Wege dahin sind völlig unterschiedlich. Für einige Dinge ist es unerlässlich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Kein Zeichen von Schwäche, sondern Stärke. Das sei nur am Rande erwähnt.

 

Geborgenheit ist eine der immateriellen bedeutsamsten Geschenke, die wir uns schenken können. Mir selber gegenüber und für andere!

Bin ich eingebettet in meiner Geborgenheit, in mir Halt, Schutz und Sicherheit, wird das Handeln, die Lebensbewertungen oder Situationsbewertungen ganz anders wahrgenommen, umgegangen, erlebt.
Wer Sicherheit und Halt erfährt, kann mehr selber gestalten und schöpfen.
Dadurch können sich Gefühle des Vertrauens und Gewissheit entwickeln, angenommen zu sein, sich selber annehmen, gesehen zu werden, sich selber sehen, akzeptiert zu werden, sich selber akzeptieren, mit seinen Gefühlen ernst genommen zu werden, sie selber ernst nehmen. Nicht bewertet zu werden, sondern Rückhalt und Loyalität erfahren, mit sich liebevoll und nicht zu stark an sich zu zweifeln, Rückhalt und Loyalität in sich selber finden/haben. Und manchmal dann doch Unterstützung auf Augenhöhe erfahre, wenn ich sie brauche.
Habe ich diese Gefühle, kann sich der Körper entspannen, weil Geborgenheit ein Zustand der Ruhe, Stille und Wohlbefinden schenkt. Geborgenheit führt zur natürlichen Entspannung. Automatisch ohne groß was zu tun.
Ich finde mehr zu mir, kann mich und meine Bedürfnisse besser wahrnehmen, für mich sorgen. Mehr Dankbarkeit erleben. Ruhiger, achtsamer und liebevoller sein. Geborgenheit ist individuell. Sie wird nicht nur mit oder durch andere entfacht. Nur durch andere entsteht eine Abhängigkeit, die längerfristig in einem Ungleichgewicht endet.
Wird die Basis entzogen, wird es kontraproduktiv. Mit anderen Nähe und Wärme erfahren ist unglaublich wichtig um eine stabile Beziehung, Liebesbeziehung zu führen, doch sollte eigener Selbstwert nicht nur daraus gezogen werden. Ein I-Tüpfelchen, dem ich dann mit Demut und Wertschätzung sehen, erleben, wahrnehmen kann. Geborgenheit in der Partnerschaft schafft Verlässlichkeit und Halt, aus diesem in freier Bindung, der andere und gemeinsam gewachsen, gelebt, das Leben gefüllt werden kann.
Die innere eigene Geborgenheit ist meines Erachtens ebenso elementar wichtig, weil sie beständiger ist, schließlich verbringen wir mit uns selber das ganze Leben und daraus unser Handeln, denken und fühlen resultiert.
Beide Komponenten sind wichtig und sollten in Balance sein!
Nicht nur in der Liebesbeziehung. Geborgenheit können wir im sozialen Miteinander beständig genauso erfahren. Freunde, Nachbarschaft, Vereine, Gemeinden können ebenso Geborgenheit erfahrbar machen. Ist es auf Augenhöhe und in Balance schenkt es uns ein gutes Gefühl, für den anderen da zu sein, kann dadurch wohltuend für beide sein. Die Sicherheit zu haben, jemand ist da, wenn man ihn braucht. Alles steht in Wechselwirkung. Sodass jeder immer mehr ein Stück weit sich dessen bewusst wird, was er weitergeben möchte. Ärger und Frust oder harmonisches Miteinander.
Kultivieren wir achtsam unsere Geborgenheit, stabilisieren wir uns. Entspannung und Ruhe können wieder mehr fließen. Jeder darf und sollte seine individuellen „Geborgenheitsbringer“ kennen, suchen/finden, erleben.
Geborgenheit ist eng verknüpft mit dem Wohlfühlen.
In der Geborgenheit können wir auftanken, Kraft sammeln, fallen lassen, einfach so sein. Dabei sind es oft nicht die riesengroßen Sachen.
  • Eine Tasse warmer Tee, baden. Wärme entspannt vermittelt Sicherheit und Nähe.
  • Vor unserer Tür liegt die dunkle/kalte Jahreszeit. Kaminfeuer ist was feines und die einen besitzen, kennen die wohltuende und entspannende Wirkung. Jetzt hat nicht jeder einen Kamin. Das klassische Kerzenlicht, strahlt ebenso wohltuende symbolische Wärme aus, womit wir uns selber in Ruhe bringen, uns wohler fühlen.
  • Gemütlich auf dem Sofa ein Buch lesen, Düfte, Musik, Farben, haben ebenfalls eine tiefe Wirkung auf uns, unser Wohlbefinden und können Geborgenheit fühlen lassen.
  • Einen alten Ort besuchen, mit dem wir „Geborgenheitsgefühle“ verbinden oder durch bestimmte Dinge ausgelöst werden, die leckeren Plätzchen von der Oma nach backen und genießen.
  • Der Aufenthalt in der Natur ist generell förderlich und vermittelt auch Geborgenheit. Geborgenheit ein Teil des Ganzen zu sein.
  • Sich eincremen oder massieren. Der erste Kontakt als Baby fing mit den ersten Berührungen an. Körperkontakt. Wir sind sehr eng mit diesem Gefühl aus dieser Phase verbunden. Dieser Körperkontakt bleibt im Leben immer bestehen. Unsere Haut leitet streicheln, Berührungen durch Nervenimpulse direkt in unser Wohlfühlzentrum. Das vegetative Nervensystem schaltet um, Anspannungen lösen sich, Entspannung tritt ein, dadurch erweitern sich die Blutgefäße, alles fließt mehr, ein innerliches Wärmegefühl kommt auf. Der Atem kann viel freier fließen. Das Herz kann sich weiten.
Frieden, Liebe und Harmonie im Inneren, die Zufriedenheit und das ZUFRIEDEN SEIN werden durch die Geborgenheit geboren…
Mit mehr Achtsamkeit und die positiven Gefühle bewusster/achtsam wahrnehmen. Hört sich banal an, sind kleine Facetten, die sehr viel bringen, jeder sei eingeladen, sich dafür die Zeit zu nehmen, auszuprobieren und schauen, wie, was sich verändert, ob es sein Lebensgefühl steigert, mehr Geborgenheit spürbar macht, das Leben bereichert.
Mögest Du Geborgenheit erfahren, sie schenken.
Mögest Du geborgen sein in Deiner eigenen Geborgenheit.
Ich wünsche Dir eine herrliche Zeit.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

Im INNENRAUM beginnt ALLES…

Im INNENRAUM beginnt alles …

Einfühlsam sein in jedem Augenblick. Raum schaffen für das Wesentliche!
Das wärmende der Sonne in Dir spüren, die LIEBE in Dir, für Dich, für andere, für alles.

Die Weite des Himmels in Dir Platz nehmen lassen, spüren, sich ausdehnen.
Die kostbare Zeit der Stille mit Dir selber nehmen, einfühlsam, zart, beständig, leben!
Dir selber begegnen.
Möge die KRAFT der Stille und MUßE als Lebensgefühl tief in Dein Herz einziehen.
Einfühlsam die Wunder des Lebens anders, neu betrachten.

Mögest Du Frieden und Vergebung für Dich im inneren Raum schenken. Damit der Himmel, die Sonne in Dir wieder harmonisch fließen können.

Dein Herz weit, offen und das Leben in Dir wieder blüht …
Alles Liebe und einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Dir.

❤lich Grüße 🙏