Resilienz. Die einen haben sie, andere nicht? Diese Fähigkeit im Leben mit bestimmten Dingen, besser…?

Kennst Du auch Menschen und denkst, was für eine Geschichte und trotzdem, lebt sie/er ihr/sein Leben? Damit würde ich nicht so schnell klarkommen? Was für eine Geschichte, da könnten sie mich einweisen? Menschen, die immer wieder, wie ein Stehaufmännchen Dir vorkommen? Kinder, die trotz widriger Umstände eine gute Entwicklung nehmen?
Diese Fähigkeit hat einen Begriff und heißt Resilienz.
Resilienz heißt Widerstandsfähigkeit. Teilweise ist sie angeboren, bestimmte Faktoren spielen eine Sache, jedoch kann jeder sie im späteren Leben genauso trainieren/fördern.
Ich fand das Thema schon immer sehr interessant, habe mich berufsbedingt schon lange damit beschäftigt. Schon länger der Wunsch aufkam, das weiter zu vertiefen. Ich mich deswegen in diesem Jahr zur „Resilienztrainerin“ weitergebildet habe. Sehr spannend, viele AHA- Momente. Unglaublich! Manche Dinge waren bekannt, einige neue interessante Aspekte und alte wichtige vergessene Dinge. Alles braucht seine Zeit und so habe ich dieses Jahr weitergenutzt, um noch tiefer darin einzutauchen. In Zukunft möchte ich nach und nach das hier natürlich mit aufgreifen/mit einfließen lassen. Stressumgang wird immer bedeutsamer, weswegen ich auch hier weitere Aspekte über Stress  kennenlernen/vertiefen wollte und in diesem Jahr noch das Stressmanagementseminar besucht und mich jetzt auch Stressmanagement-Trainerin nennen darf…
Vieles war mir schon bekannt und ich war echt erstaunt, weil ich bestimmte Ansätze in meinem Online -Kurs (Autogene Training nach Schulz), mit einfließen lasse. Es gibt so viele wundervolle Methoden, Ansätze, Tools, Möglichkeiten. Ich will in Zukunft genau aus diesen Facetten, etwas Eigenes entwickeln, so ist zumindest meine Planung für die nächste Zeit. Glaube mir, mein innerer Kritiker fängt jetzt schon an, mir bestimmte Dinge sehr gewissenhaft einzureden. Sei heute nur am Rande erwähnt, jedoch hat diese Stimme eine zentrale Rolle in unserem Leben, bei dem einen stärker, bei dem anderen schwächer. Auf unser Stresserleben enormen Einfluss und löst viel Stress aus.
Mit dieser inneren Stimme umzugehen, ist eine kleine Herausforderung. Zwischen sich nicht selber weiter runterziehen/blockieren und abhalten und dem Erkennen von evtl. Grenzen/Irrwegen. Schwierig das in Worte zu fassen. Jeder kann singen und hört sich auf seine Art und Weise auch wundervoll an, jedoch kann es bei dem ein oder anderen im Ohr sehr weh tun. Ich denke Du verstehst, was ich meine. Mit dieser inneren Stimme umzugehen und in Balance zu bringen braucht es Bewusstheit, Ehrlichkeit und Übung, es ist möglich und in meinen Augen ein ständiger Prozess, weil diese Stimme ebenfalls gute Aspekte hat. Wir nicht Hals über Kopf uns auf Dinge stürzen, sondern auch reflektieren, einschätzen usw.  Sie besitzt einen großen Stressanteil, weswegen ich in einem anderen Beitrag seperat darauf eingehen werde.

Nicht jeder hat die Zeit an einem ganzen Kurs über 8. Wochen teilzunehmen. Wir Menschen sind unterschiedlich und manchmal reicht es, ein paar Impulse/Übungen/Methoden z.B. in einem Blog/Buch/ Workshop/Seminar zu bekommen. (Hoffe ich Dir hiermit geben zu können).
Ob Resilienz, Stressmanagement oder Entspannungstraining. Alles ist sehr individuell und für manche Prozesse braucht es mehr Zeit, Geduld, Übung, Mut, Motivation und dranbleiben über einen längeren Zeitraum, um Veränderung dauerhaft zu erzielen. Dazu ist ein Kurs oder Workshop optimal.

Genug für heute über mein Vorstellungen/Planungen. Heute geht es hauptsächlich um unsere Resilienz bzw. der Frage, von der lieben Magdalena kurz darzustellen, was überhaupt Resilienztraining beinhaltet.
Wegen der vielen Facetten habe ich mich dazu entschlossen,  eine Infografik zu erstellen. Die das Ganze Feld der Resilienz stärkenden Möglichkeiten, kurz und visuelle deutlich zeigt, welche Bereiche dabei eine Rolle spielen.
Diese Bereiche unterstützen bzw. ergänzen sie Stressbewältigung auf ganz anderen Ebenen.
Wenn wir RESILIENTER werden, werden wir natürlich auch STRESSRESISTENTER. Weil Stressauslöser realtiv anders wahrgenommen und bewertet werden.
Untermauern möchte ich das mit einer kleinen Geschichte von mir. Klingt komisch, jedoch ist mir gerade auf dieser Weiterbildung zur Resilienztrainerin folgendes passiert:
Am letzten Tag, frisch und mutig, etwas positiv angespannt, hatte meine Lehrprobe gut vorbereitet und sollte die Erste sein. Auf jeden Fall, kam ich aus dem Hotel ging zu meinem Auto und musste mit erschrecken feststellen, dass eine Schraube am Reifen fehlte. Alles halb so wild. Nein für mich, purer Stress, zig Gedanken: meine Lehrprobe! Kann ich so fahren? Das auch noch in einer fremden Stadt. Am Abend noch die Heimreise und und und.
Etwas Zeitpuffer war da, jedoch nicht komplett ausreichend. Ich fuhr dann zu einer Tankstelle, keine Schraube (Die Aussage vom Tankwart, das noch 3 da wären, die reichen, langsam und vorsichtig fahren, hat mich nicht wirklich beruhigt), jedoch drängte die Zeit, zur Tankstelle ging es auch, also entschied ich mich  zur Lehrprobe zu fahren. Mich dem Problem danach zu widmen. Tausend Gedanken und natürlich etwas verängstigt, doch passierte auf dieser Fahrt was ganz anderes. 
Während dieser Fahrt entstanden verschiedene Lösungen im Kopf, die mich entspannten. Mit dem Ende, das ich in den Kofferraum schaute (darauf hätte ich mal am Anfang kommen sollen, könnte mich jetzt noch schlapp lachen, das nicht getan zu haben), und was lag da? Natürlich passende Schrauben! Einen netten Herrn angesprochen (Hilfe holen/annehmen gehört auch zur Resilienz) und schwups das Problem war gelöst!
Früher wäre ich absolut in diesem Stress gefangen gewesen, was wiederum blockiert, ich die Lösung überhaupt nicht gesehen hätte. Daraus dann Unruhe, Unkonzentriertheit, fahriges Verhalten entsteht. Eine Spirale aus zusätzlichen destruktiven Gedanken sich entwickelt. Gefühle auslösen, soweit bis sogar Ängste entstehen. Alles steht in Wechselwirkung und das EINE bedingt manchmal das ANDERE und beeinflusst, verändert es. Mein Vorteil ganz klar, ich hatte mich ja gerade sehr intensiv mit den Resilienzfaktoren beschäftigt, was mir natürlich geholfen hat. Nach einer gewissen Zeit, verschiedene Lösungen (z. B. ADAC rufen, Bahn fahren/Auto später abholen, Hotel nehmen/morgen hier zur Werkstatt usw.) entstanden, die dazuführten, dass ich wieder
handlungsfähiger wurde!
Die Situation war nicht mehr bedrohlich, sondern lösbar!
Stressige Auslöser sind individuell, so wie Resilienz. Weswegen so ein Vorfall schon so manchen aus der Mitte bringen kann. Auf jeden Fall hatte ich relativ schnell eine Lösung, kam rechtzeitig zur Lehrprobe und habe sie auch bestanden…
Genau das kann jeder in seinem Leben selber entdecken, fördern und stärken. Davon bin ich überzeugt.
Hier jetzt endlich die Infografik, was im Resilienztraining durch verschiedene Methoden/Übungen usw. reflektiert, gefördert, gestärkt wird :

Infografik- Resilienz

Wenn etwas nicht klar sein sollte, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich bin stets bemüht diese zeitnah, zu beantworten.
Schau Dich auch gerne weiter auf meiner Seite um.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

24. Türchen-Ein kleiner Stern…

24. Dezember
Heute zum Ende meines Kalenders eine kleine gerade entstandene Geschichte von mir…
Ein kleiner Stern, ganz einsam und verloren in den Weiten vom großen Universum. Nicht sehnlicher wünschte er sich, so zu strahlen, wie die Sterne neben sich. So ein strahlendes Licht wollte er auch sein. „Alle anderen können das, nur ich kann es nicht“, dachte er. Der Ehrgeiz packte ihn und er strengte sich noch mehr an, immer wieder, immer mehr wollte er ganz groß, hell und klar werden.
Er zog seine Kreise, wollte immer mehr und ganz viel, strengte sich noch mehr an. Dabei wurde er immer trauriger, statt strahlender, schweifte und schweifte durch das Universum und fand nicht seinen Platz. Fühlte sich einsam, verloren und vergaß immer mehr, sein Licht in sich.
„Was habe ich schon zu geben, bin so klein und unscheinbar“, durchfuhr es ihm immer. „Ich bin umgeben von vielen großen Sternen, sie sind einfach besser als ich, strahlen so schön“, waren immer wieder seine Gedanken.
Er wurde immer ruhiger, sein Strahlen wurde weniger und so nahm er innerlich schon Abschied.
Er zog weiter seine Bahnen und begegnete einem anderen kleinen Stern, der genauso wenig strahlte wie er. Er war neugierig, konnte es doch nur so einen, wie er ist geben, alle anderen sind doch besser, heller. Magisch zog es ihn zu diesem Stern, wollte er doch wissen, warum er so wenig strahlte. Er faste seinen ganzen Mut zusammen, rückte ihm immer näher und fragte ihn:
„Sag, kleiner Stern, warum strahlst du so wenig?“ „Ach, weißt du, ich wollte so gern, wie die Großen hier, ein wundervoller, heller, leuchtender Stern sein, jedoch schaffe ich es nicht, sie sind zu groß, zu hell, einfach besser. Ich streng mich an und schaffe es nicht“, antwortete er.
Komisch wurde dem anderen Stern. Er fühlte sich hingezogen, nahm die Worte auf und merkte, wie ihm ganz warm um sein Herz wurde. Auf einmal wurde ihm so viel deutlich. Er überlegte nur ganz kurz und schenkte dem anderen Stern, ein wenig von seinem Licht. Er fühlte, genau das ist es. Ein wohliger, angenehmer Schauer durchfuhr ihm. Er wurde immer ruhiger und sehr klar, selbst wenn es sein letztes Leuchten bedeuten würde. Der andere Stern war erstaunt über diese Güte, wurde ruhig, achtsam und entspannte sich. Je ruhiger er wurde, desto mehr empfing er, desto mehr begann er an zu strahlen, immer heller, immer strahlender, ganz tief aus seinem Inneren heraus. Sein Herz wurde so weit, wie noch nie. In ihm entstand eine Freude, die er so noch nie gefühlt hatte. Fühlte er sich so angenommen, gesehen und absolut wertgeschätzt, von dem anderen Stern.
Beide fühlten sich so unglaublich berührt und klar, so das plötzlich, ganz magisch durch das andere helle strahlen, der andere Stern tief aus dem inneren heraus ebenso weit und hell, klar und schön, deutlich an zu strahlen anfing. So hell, dass sie sich fast blendeten. Immer mehr und schneller dehnten sie sich aus und strahlten immer zu und immer fort. Nach einer Weile fragten sie sich: „Was machen wir nun, jetzt sind wir hell und strahlen so schön, jetzt haben wir das erreicht. So hier stehen bleiben, dass die anderen uns nun beneiden können?“
Nach einer Weile fingen sie an zu lachen, freuten sich und wussten ihre Antworten. Jeder zog fort und begannen jedem noch so kleinen Stern, der das Licht in sich nicht mehr sah, diese Geschichte an zu erzählen, schenkten etwas von ihrem Licht. Sie sahen, nahmen, und hörten den anderen Sternen zu. Sahen ihren Wert, den jeder Stern in sich hat, auch wenn das Licht so klein ist. Entfachten dadurch immer mehr andere Sterne. Sie zogen ebenfalls fort und fingen an diese Geschichte weiterzugeben. Immer zu und immer fort…

 

Das Licht ist immer in Dir. Ob nun groß oder klein. Jeder hat seine Talente und Gaben, bringt genau das hier auf dieser Welt zum Ausdruck. Mit Wertschätzung und etwas mehr Menschlichkeit können wir es schaffen und wieder mehr Menschen zum Strahlen bringen. Damit sie nicht ständig meinen, sie müssen leisten, um angenommen zu sein, dass Leben ein ständiger Kampf sei. Mehr Freundlichkeit und Güte, für die eigenen Päckchen, die jeder auf dem Rücken trägt. Bedingungslose Liebe, Annahme im kompletten Sein, wird ebenso viel verändern.
Ich wünsche Dir natürlich viele schöne leuchtende Sterne in Deinem Leben. Sterne, die Dich mögen, Dich erfüllen. Dich strahlen lassen und Du dies auch für andere bist, und zwar aus vollem, offenen Herzen …
Ich wünsche Dir einen wundersamen heiligen Abend im Kreis Deiner eigenen Besinnlichkeit und Deiner LIEBEN.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

23. Türchen- Zeit schenken ist wunderschön. Doch nicht immer alles…

23. Dezember
Zeit schenken ist wunderschön. Doch nicht immer alles…
Noch 1. Tag bis zum Fest. Ich habe so wie Du genauso viel zu tun, alles läuft auf Hochtouren. Darum möchte ich nicht viel schreiben. Zeit hat man nicht, man nimmt sich diese Zeit, weit verbreitet und doch in gewissen Phasen sehr schwierig umzusetzen, wollen wir doch so viel wie möglich geben.
Ich bin der Meinung, dass nicht unbedingt nur die Zeit ein wertvolles Geschenk ist, sondern
unsere Aufmerksamkeit, unsere Wertschätzung, unsere Achtung, unser Respekt und unsere Toleranz gegenüber den Menschen.
Wirklich und wahrhaftig, nicht in Gedanken, von gestern oder in der Zukunft zu sein. Nicht nur körperlich anwesend, sondern in einer Präsenz, den anderen wirklich zu hören, wirklich zu sehen und wirklich DA-ZU-SEIN!
Gerade in Phasen, in denen wir viel zu tun haben, passiert es schnell, dass wir nicht richtig da sind. Passiert mir genauso und muss ich mich selbst immer wieder dran erinnern…
Genieße die/Deine Zeit nicht nur über die Feiertage.
(Ob es die Zeit nun gibt oder nicht, in manchen Realitäten soll es sie nicht wirklich geben, dann ist es halt etwas undefinierbares etwas…)
Zum Ende noch ein schönes Zitat:
„Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich […] sind wir alle nur sterblich.“
Jean-Luc Picard
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

22. Türchen- Die Kraft der positiven Erinnerungen

22. Dezember
Noch 2. Tage und es ist dieses Jahr vollbracht. Ein weiteres Weihnachtsfest beginnt. Deswegen werden auch meine Beiträge etwas kürzer…
Weihnachten ist nicht mehr das, was es war?
Sagen sehr viele und teilweise ist es absolut natürlich. Diesen Blick, den wir als Kinder gehabt haben, verlieren wir. Jeder völlig individuell und einige mögen sich diesen bewahren. Er öffnet im späteren Leben sehr viel. Lässt mehr staunen, die Welt anders entdecken, nicht zu viel drüber nachdenken, einfach tun, immer weiter und vor allem der Freude folgen.
Hinfallen, aufstehen und weiter machen…
Stell Dir vor ein Baby, was laufen lernt, würde denken: MENNO, bin jetzt schon x-mal hingefallen. Mit dem Laufen oder gehen, das ist nichts für mich. Aua, ich habe mir die Knie aufgeschlagen, ich spiele lieber kein Verstecken mehr…
Nicht mehr zu lieben, weil wir verletzt worden sind? Wäre ziemlicher WAHNSINN und bringt viel Stress und schlechte Lebensgefühle mit sich. Nicht mehr Dinge tun, weil wir Fehler gemacht haben und kritisiert wurden? Hilft nur im eigenen Sicherheitsgefühl zu verweilen und beraubt viele NEUE Möglichkeiten oder?
Sein Herz nicht zu verschließen und immer wieder zu öffnen oder offen zu tragen erfordert Mut, Reflextion und Bewusstsein.
Weil etwas blödes (Schmerzhaft) passiert ist, wird ein Kind trotzdem Freude an Weihnachten verspüren. Wenn dieses Gefühl, welche wir als Kinder, völlig frei und ungeprägt verschüttet wurde, können wir es wieder aktivieren.
Zum Glück gibt es unsere liebe Erinnerung. Tauche wieder in Deine Kindheitserinnerungen über Weihnachten ein. Deswegen meine heutige Erinnerung. Überlege ein wenig und bade in dieser Magie der positiven Erinnerungen, die Du als Kind hattest, ein. Bewusst natürlich die POSITIVEN.
Fühle, höre, was du damals als Kind erlebt hast.
Ich bin gespannt und würde mich sehr freuen, wenn Du mir in den Kommentaren Deine schönste Kindheitserinnerung über Weihnachten schreibst. Ich bin sehr gespannt.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

21. Türchen-Ein paar Worte über Worte – kurz vor dem Fest…

21. Dezember
Ein paar Worte über Worte – kurz vor dem Fest…
Worte können einen Vulkan auslösen oder Eis zum Schmelzen bringen.
Worte können zerstören oder Herzen berühren.
Ein kleines Wort kann verletzten oder gemeinsam vernetzen…
Zum Weihnachtsfest kommen viele zusammen und bringt in so manchen Familien, viel Stress und Frust mit. Statistiken belegen eine erhöhte Scheidungsrate. Das sei nur am Rande erwähnt. Unterschiedliche Faktoren begünstigen den ein oder anderen Auslöser und Frust. Fehlende Akzeptanz, Wertschätzung und Unachtsamkeit begünstigen nicht zufriedenstellende Kommunikation. Jetzt können wir Tante Erna nicht verändern, was wir verändern können(!) sind jedoch unsere Worte…
Worte haben ihre Macht, eine Kraft und wirken. Deswegen sollten wir uns überlegen und achtsam unsere Worte wählen.

Wollen wir mehr im Leben, uns wieder selber spüren, sollten wir Worte geben, die voller Toleranz, Wertschätzung, Achtung, Respekt, Anerkennung, Ehrlichkeit, andere in den Himmel heben.
Das gesagte Wort kann ich niemals zurücknehmen, unauslöschlich prägt es sich bei meinem gegenüber ein. Manchmal hängen sie uns Tage, Wochen, Jahre oder dem ganzen Leben nach.
Worte benutzen, uns nicht selber verschmutzen. Denn nicht nur mit anderen, jede Sekunde wirken Worte tief im INNEN!
Einem lieben Freund würden wir nicht so schnell, schlimme Wörter an den Kopf werfen, ihn beschimpfen. Doch bei uns selbst wählen wir ganz leicht Wörter, der Abwertung und vergleichen uns sehr gern.
Uns passiert ein kleines, überhaupt nicht schlimmes Missgeschick und wählen Worte wie: „Bin ich doof.“ Wir verstehen beim ersten Mal etwas nicht und denken innerlich: „Ich bin zu blöd dafür.“
„Achtsame Worte verändern positiv unsere Gedanken.
Achtsame Worte fördern unsere Beziehungen, ob zu Partner, Freunden, Familie, Kollegen.
Achtsame Worte steigern das Selbstwertgefühl.
Achtsame Worte führen zu angenehmeren Lebensempfindungen.
Achtsame Worte senken unser Stresslevel.“
Worte sind nicht nur irgendwelche Buchstaben. Worte lösen immer Gefühle, eine Erinnerung, innere Bilder/Vorstellungen, Sinneserfahrung aus. Deswegen haben Worte eine unheimliche Kraft, weil sie Gefühle hervorrufen können. Gefühle wie Liebe, Leidenschaft, Begeisterung, Zuversicht, Hoffnung oder das genaue Gegenteil wie Hoffnungslosigkeit, Trauer, Einsamkeit, Ohnmacht.
Jedes Wort entwickelt sich ganz individuell bei jedem Menschen mit seiner Wirkungskraft. Denn jeder hat sein eigenes Päckchen auf dem Rücken und ruft dadurch seine eigenen Vorstellungen/Gefühle/Erfahrungen usw. hervor.
Schlechte Gefühle wollen wir alle nicht haben, das ist ganz klar. Viele glauben, dass wir unseren Gefühlen immer ausgeliefert sind. Doch haben wir mit unserer Wortwahl schon eine unheimliche MÖGLICHKEIT unsere Gefühle entweder KRAFTVOLL oder KRAFTRAUBEND werden zu lassen.

Der Zugang und Umgang mit seinen Gefühlen ist ein wichtiger Resilienzfaktor (Widerstandsfähigkeit eines Menschen). Damit nicht Gefühle uns beherrschen, sondern wir immer besser lernen sie zu beherrschen und mit ihnen umzugehen.
Natürlich darf nicht alles auf die Goldwaage gelegt werden. Doch Worte, die so daher und unüberlegt sind, können sich tief eingraben und uns im Leben, uns im heutigen TUN/DENKEN beeinflussen.
Ein Kreislauf. Sie führen zu Überzeugungen und werden zur Realität. Speichern sich im Unterbewusstsein ab.
Das können Worte aus der Kindheit sein wie: Hey, beim Trampolin springen bist du so gelenkig wie ein Elefant.
Du bist nicht so wie dein Bruder/Schwester. 7 Worte, die heutzutage noch viele verfolgen…

Mit unserer bewussteren und achtsamen Wortwahl, dem Einbau bestimmter Wörter in unserem Sprachgebrauch, eröffnen wir uns neue Möglichkeiten. Wir können so uns und unser Leben nicht selber so unnötig schwer machen. Uns aktiv mehr stärken.
Uns nicht mit unachtsamen herabsetzenden negativen Wörtern selber schaden, unser Selbstwertgefühl verringern. Mit ACHTSAMEN WORTEN werden sich unsere Beziehungen ganz anders gestalten lassen. Was wiederum sich positiver auf uns SELBST auswirkt und uns stärkt. Ein ewiger Kreislauf …
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass Deine Ohren viele schöne und kraftaufbauende Wörter hören. Dein Mund gerade zum Fest und überhaupt viele kraftvolle Wörter verschenkt.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel
P.s. Dazu hatte ich schon ein Blogbeitrag geschrieben und konnte mir so kurz vor dem Fest etwas einfach machen und ein paar Dinge hier einfügen, denn es ist immer noch sehr wichtig und passend. Viele Dinge entstehen durch eine ungünstige Kommunikation. Gerade zum Weihnachtsfest, wie ich schon oben erwähnt…

20. Türchen-Lachen erhebt. Lachen verbindet. Lachen befreit. Lachen kann so viel geben…

20. Dezember
So bleibt es kein Geheimnis, ohne Lachen geht gar nichts. Lachen erhebt. Lachen verbindet. Lachen befreit. Lachen kann so viel geben. Egal, wie viel wir tun, was auch passieren mag, eines dürfen wir nie vergessen und das ist unser LACHEN und lächeln für andere Menschen.
Natürlich wäre es ein Aberglaube zu denken, das ich mit Lachen in einer schlechten Lage, mir alles positiv verändern, zaubern kann.
Doch jeder kennt es genau, das in so manch unpassenden Momenten gelacht wird. Viele verschiedene Ursachen, jedoch gerade in traurigen Situationen, ist es teilweise natürlicher Spannungsabbau.
Lachen kann helfen, das negative Denken zu durchbrechen.
Während wir LACHEN, erhöht sich die Atemfrequenz, wir atmen länger und tiefer, die Ausatmung ist etwas kürzer und führt somit zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung.
LACHEN führt zuerst zu einer Anspannung im Körper und dann automatisch zur Entspannung.
Das GUTE und GENIALE – unser Körper unterscheidet nicht:
Die Anspannung vom Lachen baue ich ab, die Arbeitsstressanspannung nicht.
Diese vorherigen Anspannungen lösen sich ebenfalls und das macht LACHEN zu einem wichtigen positiven Baustein im Bereich der Entspannung und natürlich für ein positives Lebensgefühl.
Diesen Effekt können wir immer nutzen.

„Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden.“
Jonathan Swift

LACHEN verbindet und schafft Verbindungen miteinander bzw. untereinander.
In einem Seminar durfte ich Lachyoga kennenlernen. Ich kann nur sagen, am Anfang sehr befremdlich. Weil natürlich sich ständig der Denker einschaltet, ich muss dazu sagen, wir haben das in einem Park gemacht, mit bzw. unter einigen Augen. Nachdem aber diese Hürde überwunden habe, einfach nur genial. Mir hat es gezeigt, dass auch „künstliches“ hervorgerufenes LACHEN ganz viel verändert und auch auf unseren Körper, unsere Empfindungen positiv beeinflusst.
In diesem Sinne, wem kannst Du heute ein Lächeln schenken?
Erinnere Dich an eine Situation, in der Du richtig herzhaft gelacht hast. Spüre und nimm war, ob sich was in Dir verändert. Meist sind es nämlich gekoppelte positive Gefühle, die alleine durch die Erinnerung hochgeholt werden können. Viele tun das mit den nicht so guten Erinnerungen, deswegen möchte ich Dich einladen in Zukunft, dies einfach auszuprobieren und Dich an die Momente zu erinnern, in denen Du gelacht, geliebt, berührt, erfüllt gewesen bist (also alles POSITIVE).
Heute herzliche Grüße mit einem LÄCHELN im Gesicht….
Deine Bärbel

19. Türchen-Weihnachten

19. Dezember
 
Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so friedlich aus.
 
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderlich beglückt.
 
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil´ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
 
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt´s wie wunderbares Singen –
o du gnadenreiche Zeit!
 
Joseph von Eichendorff

Ein wundervolles Gedicht und mehr an Worte möchte ich heute nicht verschenken. Lass sie wirken in Deinem TUN, DENKEN und im HERZEN, jeden Tag in dieser Woche vor dem Fest. Genieße in Ruhe…
 
Herzliche Grüße und einen entzückenden Tag.
 
Deine Bärbel

18. Türchen-Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel…

18. Dezember

Weihnachtszeit ein Fest für die Sinne…

Die Weihnachtszeit hat ihre wundervollen Seiten. So viele wundervolle Düfte und nicht zu vergessen ihre ganz speziellen Leckereien, die in dieser Zeit uns begegnen. Wichtige Gewürze machen aus so manchen einfachen Dingen, eine neue Kreation, die sozusagen das Weihnachtliche bestimmen. Zimt, Kardamom, Nelke, Sternanis und vieles mehr.
Ich möchte Dich heute bewusst erinnern, diese Dinge auch achtsam wahrzunehmen. Sei eingeladen, egal was Du vorbereitest oder eine spezielle Weihnachtsleckerei gekauft hast. (Das ist egal, geht auch z.B. mit Lebkuchen).
X-Mal schon gegessen, manchmal mit Genuss, oft einfach nur so. Ich weiß selbst, wie schnell die Dinge im Alltagstrubel untergehen.
Rieche, schmecke bewusst, langsam. So wie ein Kind. Staunend und neugierig. Ohne Bewertung. Strukturen neu entdecken. Bestandteile schmecken. Dahinschmelzend, hart, weich, was ist alles da, entdecke Deinen Mundraum mit den Dingen, die Dich nähren…
Ich mag einen kleinen Klassiker, den ich auch nur ganz bewusst, in der Weihnachtszeit mir zubereite.

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
Der Bratapfel, bayrisches Volksgut

Ich mag Bratapfel total gerne und der darf in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Jeder hat seine eigenen speziellen Weihnachtsrituale und Leckereien und es macht doppelt so viel Freude, sie mit Achtsamkeit zu füllen, die Dinge zu bereiten, darauf zu warten und am Ende zu genießen…
Herzliche Grüße
Deine Bärbel

17. Türchen-Die 3. Kerze brennt, jetzt ist es nicht mehr weit…

17. Dezember
Die 3. Kerze brennt, jetzt ist es nicht mehr weit. Das Weihnachtsfest naht. Noch 7 Tage, die`s in sich haben, allerhand zu tun. Mit Freude, Spaß, Spannung und Neugierde gesegnet werden es Tage, die einen besonderen Lichterglanz, etwas Magie versprühen.
Das Herz geht auf, Besinnlichkeit berührt, das gehetzte Gemüt. Ein jeder sei eingeladen, die letzten Tage, mehr Bewusstsein in diese Tage zu bringen. Jedes Jahr auf das Neue. Wir können diesem Wahnsinn des Weihnachtskonsums entrinnen, wenn wir uns selber wieder mehr auf das was uns Weihnachten geben soll, besinnen. Religiös das Feiern der Geburt eines besonderen Menschen, Jesus Christus. (Ob es ihn geben hat oder nicht, bleibt außer Frage. Jeder mag dazu seinen eigenen Glauben haben).
Für mich steht das Weihnachtsfest auch für Besinnlichkeit, zur Ruhe zu kommen, das Jahr, welches sich dem Ende neigt, Revue passieren zu lassen. Gemeinsame Zeit verbringen, mit uns und den LIEBEN Menschen um uns herum. Jedoch vielleicht auch das GANZE aus einem anderen Blickwinkel betrachten, nicht aus der Tradition verpflichtet, sondern aus und mit dem heiligsten was wir haben, unser Herz.
Das Herz öffnen und weit tragen. Tage damit erleben, die Bedingungslosigkeit, Akzeptanz und Liebe versprühen. Wir nicht immer die ungünstigen Dinge sehen, sondern wieder mehr in die Dankbarkeit und Wertschätzung kommen. Das erhebt die menschliche Seele, lässt strahlen und ein wesentlich erfüllteres Leben leben…
7 Tage- 7 W – Fragen
Was bedeuten Sonntage für mich?
Was bedeutet Weihnachten für mich?
Was heißt für mich Besinnlichkeit?
Was möchte ich wirklich?
Was heißt für mich ein schönes Weihnachtsfest?
Was möchte ich immateriell verschenken, vielleicht nicht nur an Weihnachten?
Was kann ich dazu beitragen, damit es ein schönes Weihnachtsfest wird?
Ich wünsche Dir 7 Tage voller Magie und Besinnlichkeit. Es liegt in Deiner Hand, die Zeit Dir so zu gestalten, wie Du es magst, liebst und Dich erfüllt.
Beenden möchte ich meinen Beitrag mit meinem LIEBLINGSZITAT von Charles Kuralt:
„Die schönsten Erinnerungen sind stets Erlebnisse,
für die man sich Zeit genommen hat.
Ich weiß genau, dass ich immer durchs Leben gehetzt bin,
zu viel Ungeduld und Rastlosigkeit im Gepäck gehabt,
zu viele Chancen verpasst,
zu viele wertvolle Menschen
im aufgewirbelten Staub übersehen habe.“
In diesem Sinne nimm Dir die Zeit für Deine wirklich wichtigen Dinge, das Leben und die Menschenseele ist zu wertvoll, um es sich mit Stress, Hektik und Eile zu füllen…
Wir alle können aus diesem „Hetzkarussell“ anhalten und aussteigen.
Alles LIEBE zum 3. Advent.
Deine Bärbel
P.s. Ich bin sehr neugierig und mich interessieren Deine Antworten auf die Fragen, vielleicht hast Du Lust, die ein oder andere der Fragen hier als Kommentar zu hinterlassen.

16. Türchen-Wohin will der Wind uns tragen…

16. Dezember

„Die Schönheit einer Blüte,
ihre Farbe, ihr Duft,
die zarten, fast durchscheinenden Blätter –
ein Hauch,
verletzlich.
Wahre Schönheit
schließt Vergänglichkeit ein
und gibt doch eine Ahnung
von der Ewigkeit,
dem Beständigen,
ohne das sie nicht wäre.

Wie oft habe ich gewünscht,
einen Augenblick meines Lebens
für immer festhalten zu können!
Die Uhren anhalten,
den Lauf der Zeit unterbrechen,
damit alles so bleibt,
wie es mir lieb und vertraut ist.

Das Leben kann niemand anhalten,
so wenig wie einen Fluss
oder die Wellen des Ozeans.
Der Fluss ist nicht mehr, was er war,
wenn sein Wasser zu fließen aufhört.
Das Leben erstarrt,
wenn man es festhält.
Meine Seele ist so lebendig,
dass sie nirgendwo anhaften
oder sich ausruhen will.
Immer flieht sie
aus den unendlichen Formen der Welt,
um im Ewigen, Unbegrenzten
zu Hause zu sein.“

(Aus dem Zen- Buddhismus)

Wohin will der Wind uns tragen…
Ich wünsche Dir einen wundersamen Samstag.
Herzliche Grüße
Deine Bärbel